> Gedichte und Zitate für alle: Geschichten aus Tausend und eine Nacht

2012-08-09

Geschichten aus Tausend und eine Nacht


Die Rahmenhandlung berichtet von Schahryar einem König der durch seine Frau betrogen wurde und daraufhin seinem Wesir befiehlt, ihm jede Nacht eine Jungfrau zuzuführen, die dann am Morgen, wie sie seine ungetreue Frau getötet wird.
Die Tochter des Wesirs Schehrazade will das Morden beenden und die Frau des Königs werden. So beginnt sie ihre Geschichten zu erzählen die sie immer an der spannendsten Stelle unterbricht, so das der König in der nächsten Nacht die Fortsetzung hören will. Nach 1001 Nacht hat Schehrazade dem König 3 Kinder geboren und wird begnadigt.
Die bekanntesten Geschichten der Sammlung sind:




Sindbads Reisen
Ala-ed-Din und die Wunderlampe
Ali Baba und die 40 Räüber

Neben historischen Erzählungen findet man Gedichte, Tragödien und Liebesgeschichten vor die oft sehr fabulierend erzählt werden.
Eigentlich waren die Geschichten nicht für Kinder gedacht da sie oft erotische Inhalte hatten. Im 18.Jahrhundert wurden sie aber oft ins Deutsche übersetzt und dabei so bearbeitet, das die erotischen Inhalte entschärft wurden.
Ihren Ursprung hat die Sammlung in Indien und wurde später mit persischen Geschichten erweitert. Im 8.Jahrhundert ins Arabische übersetzt und im Laufe der Zeit immer wieder durch neue Geschichten bereichert.

Goethe über Geschichten aus "Tausend und eine Nacht"

Diese Spiele einer leichtfertigen Einbildungskraft, die vom Wirklichen bis zum Unwirklichen hin-und widerschwebt  und das Unwahrscheinliche als Wahrhaftes und Zweifelloses vorträgt, waren der orientalischen Sinnlichkeit, einer weichen Ruhe und bequemen Müßiggang höchst angemessen. Diese Luftgebilde, über einen wunderlichen Boden schwankend, hatten sich zur Zeit der Sassaniden ins Unendliche vermehrt, wie sie uns "Tausend und Eine Nacht", an einen losen Faden gereiht, als Beispiele darlegt.


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1 Kommentar:

Kiat hat gesagt…

Als Kind habe ich den Basari - denGeschichtenerzählern in den Basaren - zugehört, sie konnten mit einfachen Worten so spannend erzählen. Das mussten sie auch. Wurden ihre Geschichten langweilig, dann gingen Zuhörer weg und legten keine Münze in die Schale. Und der Geschichtenerzähler ging hungrig nach Hause und seine Familie musste hungern;-)
In meinem Buch habe ich versucht, auch spannend zu erzählen - vielleicht ein bisschen wir die Basari.