> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte zum Valentinstag Teil 1

2013-01-14

Gedichte zum Valentinstag Teil 1

Blumenstrauß







Ich will's dem blauen Himmel sagen,
Ich will' der dunklen Nacht vertrau'n,
Ich will's als frohe Botschaft tragen
Auf Bergeshöh'n, durch Heid und Au'n.
Die ganze Welt soll Zeuge sein:
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

In meinem Herzen sollst du leben,
Sollst haben, was sein Liebstes ist,
Du sollst, von Lieb und Lust umgeben,
Ganz fühlen, dass du glücklich bist!
Schließ' mich in deine Arme ein!
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

Hoffmann von Fallersleben





Blumengruß


Der Strauß, den ich gepflücket,
Grüße dich viel tausendmal.
Ich habe mich oft gebücket
Ach wohl eintausendmal,
Und ihn ans Herz gedrücket
Wie hunderttausendmal.

Johann Wolfgang von Goethe





Ich liebe dich, weil ich dich lieben muss...
Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann
Ich liebe dich nach einem Himmelsschluss;
Ich liebe dich durch einen Zauberbann.

Dich liebe ich, wie die Rose ihren Strauch;
Dich liebe ich, wie die Sonne ihren Schein
Dich liebe ich, weil du bist mein Lebenshauch
Dich liebe ich, weil dich lieben ist mein Sein.

Friedrich Rückert





Wer je gelebt in Liebesarmen,
Der kann im Leben nie verarmen;
Und müßt' er sterben fern, allein,
Er fühlte noch die selge Stunde,
Wo er gelebt an ihrem Munde,
Und noch im Tode ist sie sein.

Theodor Storm





Wenn alle untreu werden
Wenn alle untreu werden
so bleib ich dir doch treu,
dass Dankbarkeit auf Erden
nicht ausgestorben sei.
Für mich umfing dich Leiden,
vergingst für mich in Schmerz.
Drum geb ich dir mit Freuden
auf ewig dieses Herz.

Novalis





Freudvoll

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein,
langen und bangen in schwebender Pein,
himmelhoch jauchzend zum Tode betrübt,
glücklich allein ist die Seele die liebt.

Johann Wolfgang von Goeth





Liebeslied

Ich nehme dich und küsse dich
Und lasse dich nicht von mir,
Ein blinder Bettler wäre ich,
Wär nicht mein Herz bei dir.

Seele, Sinne, alles Meine,
Es ist deine
Jeder Stund;
Lass mich küssen, lass mich küssen
Deine Hände, deine Stirne,
Deine Augen und den Mund.

Otto Julius Bierbaum





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Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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