> Gedichte und Zitate für alle: Zitate aus Büchern-J.W.v.Goethe- Die Wahlverwandschaften Teil 2

2013-01-06

Zitate aus Büchern-J.W.v.Goethe- Die Wahlverwandschaften Teil 2







Man mag noch so eingezogen leben, so wird man, ehe man sich`s versieht, ein Schuldner oder ein Gläubiger.



Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen wie es gegeben wird, ist Bildung.


Der Verständige findet fast alles lächerlich, der Vernümftige fast nichts.


Die Leidenschaften sind Mängel oder Tugenden, nur gesteigerte.


Einen bejahrten Manne verdachte man, das er sich noch um junge Frauenzimmer bemühte. es ist das einzige Mittel, versetzte er, sich zu verjüngen, und das will doch jedermann.


Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren wie es mit ihnen steht.


Der Umgang mit Frauen ist das Element guter Sitten.


Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe.



Niemand ist mehr Sklave, als der der sich für frei hält ohne es zu sein.


Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt. 


Man läßt sich seine Mängel vorhalten, man läßt sich strafen, man leidet manches um ihrer willen mit Geduld; aber ungeduldig wird man, wenn man sie ablegen soll.


Man verändert fremde Reden beim Wiederholen wohl nur darum so sehr, weil man sie nicht verstanden hat.


Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken!


Das Schwierige leicht behandelt zu sehen, gibt uns das Anschauen des Unmöglichen.


Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt die bequemste Höflichkeit des äußeren Betragens.







Lesen Sie auch:

Übersicht Zitate


Sprüche für das Poesiealbum-Freundschaft

Keine Kommentare: