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2013-02-24

Zitate und Ratschläge von J.W.v,Goethe 1





Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, das das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.

Wanderjahre
Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
Soll ich dir die Gegend zeigen,
mußt du erst das dach besteigen.

Divan
Das Menschengeschlecht ist bestimmt, Erleuchtetes zu sehen nicht das Licht.
Der Mensch erfährt, es sei auch wer er mag,
ein letztes Glück und einen letzten Tag
Wer Wunder hofft, der stärkt den Glauben.

Faust
Meinen Wein 
trink ich allein,
niemand setzt mir Schranken,
ich hab so meine eigenen Gedanken

Divan
Geheimnisse sind noch keine Wunder.

Kunst und Altertum
Das Alter ist ein höflich Mann<.
Einmal übers andre klopft er an.
Aber nun sagt niemand "Herein"
und vor der Türe will er nicht sein.
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
und nun heißts, er sei ein grober Gesell.
Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Aus dem Nachlass
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.

Faust
Wäre es Gott darum zu tun gewesen, das die Menschen in der Wahrheit leben und handeln sollten, so hätte er seine Einrichtung anders machen müssen.

Aus dem Nachlass
Sonst, wie die Alten sungen,
so zwitscherten die Jungen;
jetzt, wie die Jungen singen
soll s bei den Alten klingen.
Bei solchen Lied und Reigen
das Beste-ruhn und schwiegen.
Solang man trinken kann, läßt sichs noch glücklich sein.

Die Mitschuldigen
Du siehst mit diesem Trank im Leibe
bald Helenen in jedem Weibe.

Faust
Ich möchte keinesgwegs das Glück entbehren, an eine künftige Fortdauer zu glauben, ja, ich möchte mit Lorenzo von Medici sagen, das alle diejenigen auch für dieses Leben tot sind, die kein anderes hoffen.
Die Sinne trügen nicht, das Urteil trügt.

Aus dem Nachlass
Was ich weiß, kann jeder wissen. Mein Herz hab ich allein.

Werther









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