> Gedichte und Zitate für alle: Zitate von Goethe und Schiller Teil 1

2013-02-16

Zitate von Goethe und Schiller Teil 1









Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen.


Goethe, Farbenlehre




Wär nicht das Auge sonnenhaft,

die Sonne könnte es nie erblicken.
Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft
wie könnt uns göttliches entzücken?

Goethe zahme Xenien

Gefühl ist alles;

Name ist Schall und Rauch,
umnebelnd Himmelsglut.

Goethe Faust

Das unser Vater, ein schön Gebet

es dient und hilft in allen Nöten,
Wenn einer auch Vater unser fleht,
in Gottes Namen lasst ihn beten!

Goethe

O Freund, der Mensch ist nur ein Tor,

stellt er sich Gott als seines Gleichen vor.

Goethe, Der ewige Jude

Was der Mensch als Gott verehrt,

ist sein eigenstes Innere herausgekehrt.

Gorthe, Zahme Xenien

Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst. Und warum keine? Aus Religion.


Schiller

Keimt ein Glaube neu,

wird oft Lieb und Treu
wie ein böses Unkraut ausgerauft.

Goethe, die Braut von Korinth

Frömmigkeit verbindet sehr, aber Gottlosigkeit noch viel mehr.


Goethe, zahme Xenien

Da die Götter menschlicher noch waren, waren Menschen göttlicher.


Schiller, Die Götter Greichenlands

Glaube ist liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aus Unmögliche, Unwahrscheinliche.


Goethe

Wer es glaubt, dem ist das Heilige nah.


Schiller

Dich vermag aus Glaubensketten

der Verstand allein zu retten.

Goethe, Divan

Warum uns Gott so wohlgefällt?

Weil er sich und nie in den Weg gestellt.

Goethe

Der Aberglaube ist die Poesie des lebens.


Goethe

So wie der Weihrauch einer Kohle Leben erfrischet, so erfrischet das Gebet die Hoffnung des Herzens.


Goethe

Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.


Schiller

Aus der Wolke

quillt der Segen,
strömt der Regen.
Aus der Wolke ohne Wahl,
zuckt der Strahl.

Schiller, Glocke

Raum für alle hat die Erde.


Schiller, Der Alpenjäger

Alles zu retten, muss alles gewagt werden. Ein verzweifeltes Übel will eine verzweifelte Arznei.


Schiller

Die Kirche hat einen guten Magen,

hat ganze Länder aufgefressen
und doch noch nie sich übergessen;
die Kirch allein, meine lieben Frauen,
kann ungerechtes Gut verdauen.

Goethe, Faust

Wonach soll man am Ende trachten?

Die Welt zu kennen und sie nicht verachten.

Goethe, zahme Xenien

Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen. Sie wird immer eine Tag-und eine Nachtseite behalten.


Goethe

Was blutig anfing mit Verrat und Mord, das setzt sich auch durch blutige Taten fort.






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