> Gedichte und Zitate für alle: Zitate zum Thema Armut, arm sein usw. Teil 2

2013-02-27

Zitate zum Thema Armut, arm sein usw. Teil 2






Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben.


Freidank

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur der, der nicht geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach


Armut ist eben gewiß kein hoher Glanz von innen, oder wie Vater Rilke das nannte, sondern eine einzige Sauerei.

Tucholsky

Ein Armer hat es gut;
er fürchtet selten sehr,
Dieweil er mehr nichts hat,
daß er verliere mehr.

Logau, Sichere Armut

„Was das Übel der Armut vergrößert, ist die Geringschätzung, welche auch nicht durch Verdienste gänzlich kann überwogen werden.“

I.Kant, Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen


Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

Freidank, Bescheidenheit
„Fürchterlich ist einer, der nichts zu verlieren hat.“

Goethe, Die natürliche Tochter


Armut ist das Los der großen Menschheitshelfer.

Heinrich Heine

Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen, und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden, sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der Leute, welche noch etwas zu essen haben.

Wilhelm Raabe

Ein Reicher in der Fremd ist überall zu Haus
und fremd ein armer Mann in seinem eignen Haus

Rückert, Weisheit der Brahmanen

Sie brauchen nichts zu wissen, Sie sind ein reicher Mann. Aber ich bin ein armer Teufel. Mir muß was einfallen.

Nestroy, Eulenspiegel
„Das Verhältnis zwischen Armen und Reichen ist das einzige revolutionäre Element in der Welt; der Hunger allein kann die Freiheitsgöttin …....werden.“

Büchner an Gutzkow






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