> Gedichte und Zitate für alle: Zitate von Friedrich Nietzsche Teil 2

2013-03-17

Zitate von Friedrich Nietzsche Teil 2








Christentum ist Platonismus fürs Volk.



Jenseits von Gut und Böse


Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

Der Gewissensbiss ist, wie der Biss des Hundes gegen einen Stein, eine Dummheit.

Das Gebet ist für solche Menschen erfunden, welche eigentlich nie von sich aus Gedanken haben und denen eine Erhebung der Seele unbekannt ist oder unbemerkt verläuft.

Fröhliche Wissenschaft

In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.

Über den Rang entscheidet das Quantum Macht, das du bist.

Der Wille zur Macht

Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.

Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, wenn er nicht mindestens noch zweierlei dazu besitzt: Dankbarkeit und Reinlichkeit.

Leiden wars und Unvermögen- das schuf alle Hinterwelten, und jener kurze Wahnsinn des Glücks, den nur der Leidendste erfasst.

Zarathustra

Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen. - Ja: aber man holt es auf der Asche nach

Menschen, die nach Größe streben, sind gewöhnlich böse Menschen.

Unschuld des Werdens

Im echten Manne ist ein Kind versteckt; das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne.

Zarathustra

Der Besitz der Wahrheit ist nicht schrecklich, sondern langweilig, wie jeder Besitz.

Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.

Zarathustras

Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.

Was ist der Affe für den Menschen? Gelächter oder eine schmerzliche Scham

Zarathustra

Der christliche Entschluß, die Welt häßlicher und schlecht zu finden, hat die Welt häßlich und schlecht gemacht.

Fröhliche Wissenschaft

Man verlernt die Menschen, wenn man unter Menschen lebt; Zuviel Vordergrund ist in allen Menschen.

Die Heimkehr

Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns zu verrennen.

Jenseits vo....


Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.

Jenseits von Gut und Böse

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens

Hat man Charakter, so hat man auch sein typisches Erlebnis, das immer wiederkommt.

Jenseits von....

In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergifteten Stachel gegen sich selber - doch ohne den Erfolg des Skorpions





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1 Kommentar:

Stefan Wehmeier hat gesagt…

"Nur, wo Leben ist, da ist auch Wille: aber nicht Wille zum Leben, sondern – so lehre ich's dich – Wille zur Macht!"

Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.

Mit dem Willen zur Macht ist keinesfalls das Beherrschenwollen anderer Menschen gemeint, sondern das Beherrschenwollen der Dinge. Hier liegt der zentrale Denkfehler derer, die die Philosophie Nietzsches nicht verstehen, weil sie entweder das eigene Beherrschtwerden für eine "Tugend" halten, oder selbst nichts anderes im Sinn haben, als andere zu beherrschen. Gerade dieses Beherrschen und Beherrschtwerden, die Fremdbestimmung, muss überwunden werden, damit der darum noch machtlose Mensch zum "von Göttern und Anbetungen erlösten Übermenschen" wird, der über die wahre Macht, die Beherrschung der Dinge, verfügt:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/09/von-den-drei-verwandlungen.html

Schon bevor die Lösung der uralten Sozialen Frage – und damit zugleich die Überwindung aller Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen – erstmals im Jahr 1906 wissenschaftlich exakt beschrieben war, hatte sich der Philosoph Friedrich Nietzsche überlegt: Wenn die "Prediger des Todes" sich einen Jesus erfinden konnten, der er mit Sicherheit nicht war, kann ich einen Propheten erfinden, der das Leben erklärt:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/glaube-aberglaube-unglaube.html

Nietzsches Zarathustra ist der Prophet Jesus von Nazareth, der er wirklich war: der erste Denker in der bekannten Geschichte, der die ideale Makroökonomie als Voraussetzung für die klassenlose Zivilgesellschaft erkannt hatte, 19 Jahrhunderte vor dem Genie Silvio Gesell (1862 – 1930). Dieser konnte noch nicht wissen, dass die Natürliche Wirtschaftsordnung, auf der anfänglich die Soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland nach dem 2. Weltkrieg basieren sollte,...

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

...der tatsächliche "Himmel auf Erden" ist, denn die Heiligen Schriften von Nag Hammadi, die das zweifelsfrei beweisen, wurden erst 1945 entdeckt. Aus den vier biblischen Evangelien, die von Anfang an nur für den Moralverkauf erdichtet wurden, ist das nicht mehr zu erkennen. Die von den "Predigern des Todes" aufrecht erhaltene Programmierung des kollektiv Unbewussten mit dem künstlichen Archetyp Jahwe (der "liebe Gott" für die Dummen) verhindert bis heute den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/macht-oder-konkurrenz.html

"Der Anteil des Unbewussten an unseren Handlungen ist ungeheuer und der Anteil der Vernunft sehr klein."

Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

Ist beim "Normalbürger" der Anteil der vernünftigen Handlungen "sehr klein", so ist er beim "Geistlichen" gleich Null – was wiederum bewirkt, dass beim "Normalbürger", der den Geisteskranken für einen "Geistlichen" hält, der Anteil der Vernunft nicht wächst:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/der-wille-zur-macht.html