> Gedichte und Zitate für alle: Zitate und Lebensweisheiten von Heinrich Heine Teil 3

2013-04-19

Zitate und Lebensweisheiten von Heinrich Heine Teil 3







Die starrsten Aristokraten sind froh, wenn sie Gelegenheit finden zur Herablassung; denn dadurch eben fühlen sie, wie hoch sie gestellt sind.



Reisebilder

Jede Flamme opfert sich selbst - Je schöner sie brennt, desto mehr nähert sie sich der Vernichtung, dem Erlöschen.

Wahrlich, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht bloß unsere Philosophen, sondern sogar die gewöhnlichsten Dummköpfe nicht begreifen.

Die Stadt Lucca

Lächelnd scheidet der Despot;
denn er weiß, nach seinem Tod
wechselt Willkür nur die Hände
und die Knechtschaft hat keine Ende.

König David

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Memoiren

Wenn es dem Kaiser juckt, so müssen sich die Völker kratzen.

Kobes I

Der Brief, den du geschrieben,
er macht mich gar nicht bang;
du willst mich nicht mehr lieben,
aber dein Brief ist lang.

Zwölf Seiten, eng und zierlich!
Ein kleines Manuskript!
Man schreibt nicht so ausführlich,
wenn man den Abschied gibt.

Neue Gedichte

Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.

Düfte sind die Gefühle der Blumen

Die Harzreise

Der Parteigeist ist ein Prokrustet, der die Wahrheit schlecht bettet.

Ein Tor ist immer willig,
wenn eine Törin will.

Buch der Lieder

Wir begreifen die Ruinen nicht eher, als bis wir selbst Ruinen sind.

Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.


Das Mitleid ist die letzte Weihe der Liebe, vielleicht die liebe selbst.

Reisebilder

Verfolgung der Andersdenkenden ist überall das Monopol der Geistlichkeit.

Alles in der Welt endet durch Zufall und Ermüdung.





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