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2013-04-16

Zitate zum Thema Einsamkeit, Abgeschiedenheit, einsam und allein sein Teil 1





Die Einsamkeit aber ist eine Quelle, sich selbst zu trinken.



Arnim, Brief


Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns sehnsüchtiger gegen die Menschen: In beiden verbesset sich der Charakter.



Nietsche, Unschuld des Werdens

Einsamkeit in der offnen Natur, das ist der Prüfstein des Gewissens.

Kleist, Brief

Wer einsam ist, der hat es gut,
weil keiner da, der ihm was tut.

Busch

Der Adler fliegt allein,
der Rabe scharenweise.
Gesellschaft braucht der Tor
und Einsamkeit der Weise.

Rückert, Weisheit der Brahmanen

Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich.

F.Spielhagen, Problematische Naturen

Einsam lerne zu sein, denn du weißt nicht, wie früh dich im Leben heißet Gewissen und Pflicht wandeln und handeln allein.

von Fallersleben

Der Starke ist am mächtigsten allein.

Schiller, Wilhelm Tell

Wenn`s so recht schwarz wird um mich herum, hab ich meine besten Besuche.

Schiller, Kabale und Liebe

Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes; es stockt der Gedankenlauf; ich muß hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit den anderen Geistern.

Schleiermacher

Die wenigsten Menschen verstehen, wie unendlich viel in der Einsamkeit liegt

W.v.Humboldt, Sentenzen für eine Freundin

Nach unten wächst die Gemeinsamkeit, von unten nach oben die Einsamkeit.

Hauptmann, Das Abenteuer meiner Jugend

Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.

Hebbel

Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

Rainer Maria Rilke

Des einen Einsamkeit ist die Flucht des Kranken, des andern Einsamkeit die Flucht vor den Kranken.

Nietzsche

Wo die Einsamkeit aufhört, da beginnt der Markt; und wo der Markt beginnt, da beginnt auch der Lärm der großen Schauspieler und das Gewirr der giftigen Fliegen.

Nietzsche

Sie klagen über die Einsamkeit! Ach, das das Schicksal der edelsten Seelen ist, nach einem Spiegel ihres Selbst vergebens zu seufzen.

Goethe, Brief

Nur wo du klar ins holde Klare schaust,
Dir angehörst und dir allein vertraust,
Dorthin, wo Schönes, Gutes nur gefällt,
Zur Einsamkeit! - Da schaffe deine Welt.

Goethe

Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach! der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
und läßt ihn seinen Pein.

Goethe, Lehrjahre









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