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2013-05-17

Klassiker-Zitate zum Thema Ehe Teil 5






„Die deutsche Ehe ist keine wahre Ehe. Der Ehemann hat keine Ehefrau, sondern eine Magd und lebt sein isoliertes Hagestolzleben im Geiste fort, selbst im Kreis der Familie. Ich will darum nicht sagen, daß er der Herr sei, im Gegenteil, er ist zuweilen nur der Bediente seiner Magd, und den Servilismus verleugnet er auch im Hause nicht.“


Heinrich Heine


„Die Eheherrn sollen künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, das sie doch an der Nase geführt werden.“



C.D.Grabbe, Don Juan und Faust


„Aber es ist eine gar leidige Sache in der Ehe, wenn jeder sich hinsetzt, erwartungsvoll, dass ihn der andere nun glücklich machen soll; es kann auf diese Weise gar leicht dahin kommen, dass beide allein und unbeglückt sitzen bleiben.“



O.Wildermuth
„Manche Ehe ist ein Zellengefängnis der Sorge.“

P.Hille, Aphorismen
„Das ist schwer: ein Leben zu zwein.
Nur eins ist nur schwerer; einsam sein.

K.Tucholsky, Ehekrach
„Die Ehe gibt dem Einzelnen Begrenzung und dadurch dem Ganzen Sicherheit.“

F.Hebbel
„Es ist ein Unsinn zu glauben, man könne glücklich werden, wenn man vierhändig eine Sonate spielen kann. Die Ehe ist auf anderen Sachen aufgebaut.

T.Storm

„Eine Ehe ohne Würze kleiner Misshelligkeiten wäre fast so was ein Gedicht ohne r.“

G.C.Lichtenberg

„Das Glück mancher Ehe beruht auf einer alten Weisheit: Was man nur ahnt, das weiß man noch lange nicht.“

M-Pallenberg
„Die Schmerzen der unerhörten Liebe und die Schmerzen der Ehescheidung erinnern an die Zähne, welche wehe tun, wenn sie kommen, und wehe wenn sie ausgezogen werden.“

J.Paul



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Bildquelle: Sandra Schmitz / pixelio.de

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