> Gedichte und Zitate für alle: Die 12 Monate - Gedichte zum Monat Mai, Maigedichte Teil 5

2013-06-01

Die 12 Monate - Gedichte zum Monat Mai, Maigedichte Teil 5

Monat Mai







Clemens Brentano 

Süßer Mai, du Quell des Lebens


Süßer Mai, du Quell des Lebens 
bist so süßer Blumen voll 
Liebe sucht auch nicht vergebens 
wem sie Kränze winden soll.
Friedrich Hagedorn 

Der erste Mai

Der erste Tag im Monat Mai
Ist mir der glücklichste von allen.
Dich sah ich und gestand dir frei,
Denn ersten Tag im Monat Mai,
Dass dir mein Herz ergeben sein,
Wenn mein Geständnis dir gefallen,
So ist der erste Tage im Mai Für mich
der glücklichste von allen.
H.H.von Fallersleben

Im Maien

Im Maien, im Maien, da ist es so schön,
Da blüht es im Tal und da grünt‘s auf den Höh‘n;
Es singen die Vögel in jubelnder Lust,
Was lebet, das ist sich des Lebens bewußt.

Im Maien, im Maien, o liebliche Zeit!
Der Frühling hat Alles mit Blüten beschneit,
Er bringet die Hoffnung in jegliches Herz,
Er mehret die Freuden und lindert den Schmerz.

Im Maien, im Maien, o freu‘ dich, mein Herz!
Und steig‘ wie die Lerchen auch himmelwärts,
Dank‘ Gott so wie sie auch mit Jubelgetön:
Im Maien, im Maien, da ist es so schön!
H.H.von Fallersleben

Tanzlied im Mai

Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Wir haben‘s vernommen,
Wir kommen, wir kommen.
Wie schön ist der Mai!
Juchheißa juchhei!

Wilhelm Busch

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!

 Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!

Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus

und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.

Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.

Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,

bis daß die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.

Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;

Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.








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