> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte die Kinderlieder wurden Teil 2

2013-06-17

Gedichte die Kinderlieder wurden Teil 2






1. Strophe: Heinrich Hoffmann von Fallersleben 
2. Strophe: Rudolf Löwenstein
Weise: Volkslied

Auf unsrer Wiese gehet was

Auf unsrer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe
hat ein weisses Röckchen an, trägt auch rote Strümpfe
fängt die Frösche schnapp,schnapp,schnapp,
klagpert lustig klapperdiklapp. Wer kann das erraten?

 Ihr denkt, es ist der Klapperstorch, watet durch die Sümpfe,
es hat ein weißes Röckchen an, trägt auch rote Strümpfe,
fängt die Frösche schnapp, schnapp, schnapp,
klappert lustig klapperdiklapp - nein, es ist Frau Störchin !



Worte: Adolf Bäuerle (1822)
Weise: Wenzel Müller (1822)

Kommt a Vogerl geflogen

Kommt a Vogerl geflogen,
setzt si nieder auf mein Fuss',
hat a Zetterl im Schnaberl
und vom Diarndl an Gruss.

Hast mi allweil vertröstet auf
auf die Summeri-Zeit,
und der Summer is kumma
und mein Schatzerl ist weit.

 Daderheim is mein Schatzerl,
in der Fremd bin i hier,
und es fragt halt kei Katzerl
und kei Hunderl nach mir.

Liebes Vogerl, flieg' weiter,
nimm a Gruss mit un'n Kuss,
kann di nit b'gleiten,
weil i hier bleiben muss




Text:Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Musik: Volksweise

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

gesprochen:

Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.




Text: Franz Wiedemann 
Musik: Volksweise

Hänschen klein
Ging allein
In die weite Welt hinein.
Stock und Hut
Steht ihm gut,
Ist gar wohlgemut.

Doch die Mutter weinet sehr,
Hat ja nun kein Hänschen mehr!
„Wünsch dir Glück!“
Sagt ihr Blick,
„Kehr’ nur bald zurück!“

Sieben Jahr
Trüb und klar
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt
Sich das Kind,
Eilt nach Haus geschwind.
Doch nun ist’s kein Hänschen mehr.
Nein, ein großer Hans ist er.
Braun gebrannt
Stirn und Hand.
Wird er wohl erkannt?

Eins, zwei, drei
Geh’n vorbei,
Wissen nicht, wer das wohl sei.
Schwester spricht:
„Welch Gesicht?“
Kennt den Bruder nicht.
Kommt daher sein Mütterlein,
Schaut ihm kaum ins Aug hinein,
Ruft sie schon:
„Hans, mein Sohn!


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