> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte die Kinderlieder wurden und Einführung Teil 1

2013-06-17

Gedichte die Kinderlieder wurden und Einführung Teil 1





Ähnlich wie in meiner Sammlung "Gedichte die zu Volkslieder wurden"  stelle ich hier eine kleine Auswahl von Kinderliedern vor, die ihren Ursprung in Gedichten deutscher Dichter haben. Insbesondere der Dichter Heinrich Hoffmann von Fallersleben, hat mehrere hundert Kinderlieder geschrieben von denen viel vertont wurden und sich heute noch großer Beliebtheit erfreuen. 
Neben Gedichten die von Komponisten vertont wurden, finden sie Texte die mit Melodien bekannter Volksweisen unterlegt wurden und sich so bis in unsere Tage erhalten haben.
Wie in allen meinen Sammlungen war ich bemüht an Bekanntes und Unbekanntes zu erinnern. Gerade die deutsche Lyrik ist so außerordentlich vielfältig das es viele Werke verdient hätten eine größere Beachtung zu finden.





Musik Johann Abraham Peter Schulz (1795)
Text Christoph von Schmid (1854)

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all'!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Englein es sind.

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt' sich nicht freu'n? -
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

"So nimm uns’re Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach’ sie auf ewig mit deinem in eins."


Musik Friedrich Zelter (1810)
Text Hoffmann von Fallersleben (1835)

Der Kuckuck und der Esel,
die hatten einmal Streit:
wer wohl am besten sänge,
wer wohl am besten sänge
zur schönen Maienzeit,
zur schönen Maienzeit.

Der Kuckuck sprach: Das kann ich
und fing gleich an zu schrein.
Ich aber kann es besser
fiel gleich der Esel ein.

Das klang so schön und lieblich,
so schön von fern und nah.
Sie sangen alle beide
Kuckuck, Kuckuck, ia.

Musik Karl Hahn (1807)
Text Karl Gottlieb Hering (1807).

Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!
Über Stock und über Steine,
aber brich dir nicht die Beine!
Hopp, hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!.

Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab;
zähme deine wilden Triebe,
Pferdchen, tu's mir ja zuliebe,
wirf mich nicht ab!
Tip, tipp, tipp, tipp, tapp!.

Brr, brr, he!
Steh, mein Pferdchen steh!
Sollst noch heute weiter springen,
muß dir nur erst Futter bringen,
steh, mein Pferdchen, steh!
Brr, brr, brr, he!.

Ja, ja, ja!
Ja, nun sind wir da!
Diener, Diener, liebe Mutter!
Findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja, ja,
ja, nun sind wir da!









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