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2013-12-21

Gedichte v. J.W.von Goethe: Geistesgruss (99)




Geistesgruss

Hoch auf dem alten Turme steht
Des Helden edler Geist,
Der, wie das Schiff vorübergeht,
Es wohl zu fahren heißt.

„Sieh, diese Senne war so stark,
Dies Herz so fest und wild,
Die Knochen voll von Rittermark,
Der Becher angefüllt;

Mein halbes Leben stürmt ich fort,
Verdehnt’ die Hälft in Ruh,
Und du, du Menschenschifflein dort,
Fahr immer, immer zu!"





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Jugendlyrik Goethes

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