> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte von Fr. Hölderlin: Das Erinnern (18)

2014-03-05

Gedichte von Fr. Hölderlin: Das Erinnern (18)





Das Erinnern

Viel, viel sind meiner Tage
Durch Sünd entweiht gesunken hinab
0, großer Richter frage
Nicht wie,o lasse ihr Grab
Erbarmende Vergessenheit 
Laß,Vater der Barmherzigkeit
Das Blut des Sohns es decken.

Ach wenig sind der Tage
Mit Frömmigkeit gekrönt entflohn,
Sie sinds mein Engel, trage 
Sie vor des Ewigen Thron,
Laß schimmern die geringe Zahl
Daß einsten mich des Richters Wahl
Zu seinen Frommen zähle.



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