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2014-05-26

Gedichte von T. Fontane: Das Orakel (14)




Das Orakel

Halbsinnend und halbsinnig
Durchzog ich Wald und Flur;
Der Freiheit dacht ich innig.
Der heißgeliebten nur.

Da hört ich in der Nähe
Den muntern Kuckuck schrein
Und fragte laut: „Wann ehe
Werd ich mein Liebchen frein?"

Ich zählte bald bis hundert,
Und zählte bis zur Nacht; -
Dann hab ich, schier verwundert.
Mich auf den Weg gemacht.

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