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2014-07-01

C. Morgenstern- Melencolia: Der Giebel (2)




Der Giebel

Dunstgewölk verhängt die Sterne,
Dämmer deckt die Erde ganz.
Nur ein Giebel in der Ferne
träumt in geisterhaftem Glanz –


wie ein Haupt, das seinem Hirne
keinen Schlaf zu gönnen scheint
und auf seiner bleichen Stirne
alles Licht der Nacht vereint.




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Kommentare:

jutta hat gesagt…

Im Gedicht sind leider grobe Fehler. Bitte unbedingt ändern. Gruß

Jürgen Lindner hat gesagt…

Danke für den Hinweis. Habe den Fehler behoben.