> Gedichte und Zitate für alle: Briefwechsel Goethe-Schiller: An Schiller 09.07.1796 (186)

2015-02-10

Briefwechsel Goethe-Schiller: An Schiller 09.07.1796 (186)


AN SCHILLER.

Weimar den 9. Juli 1796.

Die Xenien erhalten Sie mit meinem Gutachten zurück: die ernsthaften und wohlmeinenden sind gegenwärtig so mächtig, daß man denen Lumpenhunden, die angegriffen sind, mißgönnt, daß ihrer in so guter Gesellschaft erwähnt wird.


Wegen des Portraits sehe ich nicht, wie wir es machen wollen. Es ist niemand hier der es zu diesem Endzweck kopieren könnte: das Original selbst wegzugeben ist allzugefährlich, auch ist Volt ein gefälliger aber, wie mir's scheint, kein gründlicher Künstler. Wie wär' es? Sie versparten Ihre freundschaftliche Absicht bis auf Meyers Zurückkunft, da wir denn in jedem Sinne etwas gutes erwarten können.


Grüßen Sie Ihre liebe Frau. Wollten Sie uns in dem Falle daß sich die Familie vermehrt, für die erste Zeit Carln herüberschicken, so würde er Augusten sehr willkommen sein und in Gesellschaft der vielen Kinder, die sich in meinem Hause und Garten versammeln, sich recht wohl befinden.


Leben Sie wohl .


G.


Muratori folgt. Vieilleville werden Sie erhalten haben. Die Rechnung nächstens.


Durch verschiedne Einschränkungen wird die nächste Sendung Cellini auch nur drei gedruckte Bogen und einige Blätter .


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