> Gedichte und Zitate für alle: Briefwechsel Goethe-Schiller: An Schiller 20.02.1802 (843)

2015-03-22

Briefwechsel Goethe-Schiller: An Schiller 20.02.1802 (843)





AN SCHILLER.

Jena, 20. Februar 1802.

Ich kann Ihrem wiederholten Antrag nicht ausweichen und habe in beiliegendem, auf Montag Abends nach der Komödie, das gewöhnliche Abendessen in meinem Hause bestellt. Ich bin überzeugt meine Hausgeister werden es möglich machen und so wird am schicklichsten dem allgemeinen Konvent ausgewichen.

In Absicht auf Gäste dächte ich, verstiege man sich eben deshalb nicht weit. Ich dächte

der Erbprinz
von Hinzenstern
von Pappenheim
die Prinzeß und
Fräulein v. Knebel.

Wollte man Riedeln dazu nehmen, so würde es teils wegen der alten Verhältnisse schicklich sein, teils weil er heute in Gesellschaft jener beiden Männer hier gewesen.

Leben Sie recht wohl; ich freue mich Sie so unverhofft wieder zu sehen. Ich setze voraus daß Sie die Güte haben die Gesellschaft davon zu avertiren, so wie die einigen Gäste gefällig einzuladen.

G.
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