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2015-06-03

J.D.Falk: Goethe a. nähern persönlichen Umgange dargestellt: 1. Goethe und der Herzog von Weimar (7)



VI. Goethes Verhältnisse zu ausgezeichneten Zeitgenossen und Urteile über sie


1. Goethe und der Herzog von Weimar

Der edle Herzog von Weimar war am 14. Oktober 1806 dem Rufe der Ehre unter Preußens Fahnen gefolgt. Die Schlacht von Jena, deren Verlust das Schicksal des ganzen nördlichen Deutschlands entschied, brachte auch unserm kleinen Orte die größte Gefahr. Indem sich die Entscheidung dieses blutigen Schauspiels langsam aus den Bergen von Jena zu uns herüberzog, endete es zuletzt am Abend desselbigen Tages in den Straßen von Weimar. Tumult, Brand und eine dreitägige Plünderung stellten sich bald als unmittelbare Folgen dieses furchtbaren Ereignisses ein. Die Franzosen benutzten ihr Kriegsglück aufs glänzendste. Magdeburg fiel schneller, als der Kaiser selbst es erwartet hatte. Blücher focht zwar heldenmütig auf dem Markte und in den Straßen von Lübeck, ohne daß jedoch diese Weissagung von dem künftigen Heldenmute der Preußen - die Napoleon, durch die Schlacht von Jena verwegen gemacht, entweder nicht verstehen wollte oder nicht verstehen konnte - damals eine günstige Wendung für das Ganze herbeizuführen imstande war.

Der Herzog von Weimar, nachdem seine Residenz bereits von den zweimal stärkern Feinden besetzt und von allen Seiten überschwemmt war, fuhr fort, das ihm anvertraute königliche Reitervolk ebenso glücklich als standhaft über die Elbe zu geleiten. Die Gegenwart eines so entschlossenen Heerführers rettete dies Corps aus der allgemeinen Verwirrung; denn Mutlosigkeit hatte sich/damals selbst der Bessern bemeistert, und der kleinmütig wiederholte Ruf, daß alles verloren sei, jagte die sonst so tapfern Preußen, noch ehe die Franzosen erschienen, in die Flucht. Laßt uns dieses nicht verheimlichen; denn wir haben jetzt Ehre davon, daß es einst so mit uns bestellt war. Wenn Blücher, wenn der Herzog von Weimar nicht ebenfalls, durch solchen hohen Waffenglanz geblendet, jede weitere Verteidigung augenblicklich aufgab, wurde dies besonders dem letztem, dessen Land und Leute schon unter Botmäßigkeit der Franzosen standen, sobald es in der feindlichen Armee bekannt wurde, als ein unzeitiger Trotz ausgelegt.

Schon vor der Schlacht von Jena hörte man hier und da die heftigsten Drohungen wider den Herzog ausstoßen. Sobald man nach Weimar komme, hieß es, wolle man daselbst keinen Stein auf dem andern lassen. Der Herzog müsse Krone und Szepter dafür verlieren, daß er die Verwegenheit gehabt, gegen den mächtigsten Kaiser der Erde, dem das Schicksal eine Welt zu Füßen gelegt, das Schwert zu ziehen und als Widersacher aufzutreten. Unter diesen Umständen war allerdings nur wenig Erfreuliches für uns zu erwarten.

Auch floh alles, war irgend fliehen konnte. Nur die Gemahlin des regierenden Herzogs, Frau Luise, geborne Prinzessin von Hessen-Darmstadt, blieb allein im Schlosse zurück. In der Mitte ihres Volkes, unter Brand und Plünderung empfing sie gelassen den Beherrscher der Welt, und die Fassung einer großen weiblichen Seele, die sie ihm in diesen entscheidenden Augenblicken entgegensetzte, nötigte ihm Achtung und Ehrfurcht ab. Häufig erschienen vor ihr die Boten jener verhängnisvollen Schlacht, während dieselbe noch im Gange war und mit abwechselndem Erfolge in den Bergen von Jena bis nach Auerstedt von früh bis nachmittag gestritten wurde.

Es war den 14. Oktober des Jahres 1806, morgens um halb sieben Uhr, als der Donner des groben Geschütztes die Einwohner von Weimar plötzlich aus ihrem Schlafe weckte. Der Schall brach sich im Winde; alle Fenster in den Häusern klirrten und schüttelten, und eine allgemeine Bestürzung verbreitete sich durch die ganze Stadt. Jung und alt lief in die Straßen, auf die Anhöhen, auf die Türme, vor die Tore und wo immer sonst das Rollen des Kanonendonners, der von Zeit zu Zeit näher kam, der Furcht sowie der Hoffnung günstige oder ungünstige Mutmaßungen erlaubte. Schnell wechselten die Ereignisse. Bald sprengten verirrte Reiterhaufen durch die Stadt und versicherten im Fluge, daß der Sieg unser sei.

Ein andermal erschien ein Trupp französischer Gefangener, den das Volk und die zurückgebliebenen Soldaten, wofern nicht von ihren einsichtsvollem Vorgesetzten daran verhindert, in ihrem erträumten Siegestaumel gar zu gern gemißhandelt hätten. Aber ein edler preußischer Offizier litt es nicht. Er zog vielmehr einen Taler aus der Tasche und gab ihn einem verwundeten und blutenden französischen Jäger mit den Worten: „Buvez, a la sante de votre Empereur!“ (Trink eins auf die Gesundheit deines Kaisers!)

Den französischen Gefangenen folgten nur allzu bald quer über ihre Pferde hangende, tödlich verwundete preußische Reiter. Noch war die Menge mit diesen traurigen Eindrücken beschäftigt, so stürzten, von Pulverrauch rußig und blutig zugleich von der Schlacht, mit so schwarzen Gesichtem, als ob sie mit Trauerflor verhangen wären, mehrere Artilleristen truppweise durch das Kegeltor in die Stadt und verbreiteten überall, wo sie hinkamen, Furcht und Entsetzen durch ihren grausenerregenden Anblick; denn ängstlich, wie sie sich mit ganz verstörten Gesichtszügen von Zeit zu Zeit umsahen, und grausam zugerichtet von Säbelhieben und Lanzenstichen, wie sie bereits waren, sah man es ihnen wohl an, daß der Tod ihnen dicht auf der Ferse nachfolgte. Er war auch wirklich nicht weit.

Das Webicht, die Alleen die dahinführen, sowie die große Heerstraße von Jena nach Weimar erfüllte ein tausendstimmiges Kriegsgeschrei, aus dem man zuweilen das Getös von Reisigen und Rossen, das Trommeln, den Drommetenruf, den Hufschlag und das Wiehern der Pferde unterscheiden konnte. Das Schießen hörte zuletzt gänzlich auf, und jene furchtbare Pause trat ein, wo die dem Feinde nachsetzende Reiterei seine Reihen durchbricht und in denselben ein stillverderbliches Gemetzel anrichtet. Erst in der Nähe von Weimar pflanzten die Franzosen, um die Stadt zu beschießen, wieder einige Stücke auf unsern Anhöhen auf.

Es war ein still heiterer Oktobertag. Auf den Straßen von Weimar schien alles ausgestorben. Die Einwohner zogen sich in die Häuser zurück. Dazwischen rollten die einzelnen Schläge des bei Oberweimar aufgestellten Geschützes. Die Kugeln sausten durch die Luft und schlugen nicht selten in die Häuser ein. In den Zwischenräumen hörte man zum Beispiel auf der Esplanade die Vögel auf das lieblichste singen, und dieser tiefe Friede der Natur bildete mit jenen Schreckensszenen einen erschütternd grausenden Kontrast.

Doch ich muß hier abbrechen und gedenke den Pinsel zu diesem dunkeln Gemälde an einem andern Orte wieder aufzunehmen. Französischen Chasseurs waren es, die zuerst den Markt von Weimar besetzten; diesen folgte das Fußvolk in Menge nach. An keine Ordnung war nun weiter zu denken. Die Plünderung nahm förmlich ihren Anfang. Der Schall von eingeschlagenen Türen, das Geschrei der Einwohner war in allen Straßen zu hören. Hier bemerke ich nur, daß zu Abend um sieben Uhr, wo die dem Schlosse gegenüberstehenden Häuser in Feuer aufgingen, der Widerschein davon so hell war, daß man auf dem Schloßhofe sowohl als auf dem Markte Geschriebenes dabei lesen konnte. Jedermann konnte nicht anders glauben, als die Franzosen wollten ihre Drohungen erfüllen und die ganze Stadt einäschern.

Als sich nun plötzlich um dieselbe Zeit die Sage verbreitete, daß die Frau Herzogin Luise noch im Schlosse sei, machte dies einen solchen Eindruck auf das Herz der Bürger, daß, wo irgend ein paar derselben in ihrem Herzeleide sich begegnete, sie vor Freude einander über diese Nachricht in die Arme sanken. Wie wohltätig überhaupt dies Bild edler Fürsten- und Frauengröße damals von oben bis unten gewirkt, was es verhindert und was es zusammengehalten hat, davon soll ebenfalls an einem ändern Orte die Rede sein, weil es billig, ja bei der schnellen Vergänglichkeit aller menschlichen Dinge höchst lobenswert ist, daß diejenige, so in einer stürmischen Zeit als Leitsterne vorgeleuchtet, zum Muster aufgestellt, auch bei der spätesten Nachwelt unvergessen bleiben.

Eine völlig verschiedene Ansicht war es indessen, die sich der Franzosen über alle diese Gegenstände bemächtigt hatte. Der schwer beleidigte Kaiser verstattete zwar dem Herzoge die Rückkehr in seine Staaten, aber nicht ohne das höchste Mißtrauen in ihn zu setzen, so daß der edle, offne deutsche Mann von diesem Augenblicke an von allen Seiten mit Horchern, sogar an seiner eigenen Tafel, umstellt war. Da mich um diese Zeit meine Geschäfte oftmals nach Berlin und Erfurt führten, gaben mir die dortigen höhern Behörden nicht selten Bemerkungen anzuhören, von denen ich gewiß war, daß man sie als Resultate der dort gehaltenen geheimen Polizeiregister dem Kaiser vorlegte, und die ich eben deshalb dem Herzoge nicht verschweigen durfte. Mit wörtlicher Treue, wie ich sie empfangen hatte, setzte ich sie schriftlich auf, um sie höhern Orts zu übergeben. Bei dieser Gelegenheit hat Goethe eine so schöne persönliche Anhänglichkeit für den Herzog an den Tag gelegt, daß ich mir ein Gewissen daraus machen würde, dem deutschen Publikum dies schöne Blatt aus der Lebensgeschichte seines großen Dichters vorzuenthalten.

Es geschah um diese Zeit häufig genug, wenn ich Goethe besuchte, daß die bedenklichen Zeitumstände- in welche ich selbst damals, nicht aber zum Unglück, sondern, wofür ich Gott herzlich danke, zum Segen des Landes, das ich bewohnte, handelnd verflochten war- mit männlicher Umsicht von uns nach allen Seiten durchsprochen wurden. So kam denn auch diesmal, als ich Goethe nach meiner Zurückkunft von Erfurt in seinem Garten besuchte, die Rede auf die Beschwerden der französischen Regierung. Ich teilte sie ihm Punkt für Punkt und so mit, wie sie auch nach diesem der Herzog unverändert gelesen hat. Es sei bekannt, hieß es unter anderm in dieser Schrift, daß der Herzog von Weimar dem feindlichen General Blücher, der sich zu Hamburg mit seinen Offizieren nach der Niederlage von Lübeck in der größten Verlegenheit befunden, 4000 Taler auf Wechsel vorgeschossen habe. Ebenso wisse jedermann, daß ein preußischer Offizier, der Hauptmann von Ende (jetzo Gouverneur in Köln), als Hofmarschall bei der Frau Großfürstin angestellt sei. Es sei nicht zu leugnen, daß die Anstellung so vieler preußischer Offizier sowohl im Militär- als Zivilfach, deren Gesinnung bekanntlich nicht die besten seien, für Frankreich etwas Beunruhigendes mit sich führe. Schwerlich werde es der Kaiser billigen oder jemals zugeben, daß man mitten im Herzen des Rheinbundes gleichsam eine stillschweigende Verschwörung wider ihn anlege. Sogar zum Hofmeister seines Sohnes, des Prinzen Bernhard, habe man einen ehemaligen preußischen Offizier, den Herrn von Rühl (nachmals preußischen General), gewählt; Herr von Müffling, ebenfalls gedienter Offizier und Sohn eines preußischen Generals dieses Namens (dermalen im preußischen Generalstabe), sei mit großem Gehalte in Weimar als Präsident eines Landeskollegiums angestellt; der Herzog stehe mit demselben in einem vertrauten persönlichen Umgange, und es sei natürlich, daß alle solche Verbindungen nur dazu dienten, einen ohnehin schlecht genug verheimlichten Groll gegen Frankreich zu nähren. Es scheine, daß man gleichsam alle absichtlich hervorsuche, um den Zorn des Kaisers, der doch manches von Weimar zu vergessen habe, aufs neue zu reizen und herauszufordern. Unvorsichtig, wenigstens seien die Schritte des Herzogs in einem hohen Grade, wenn man ihnen auch nicht geradeweges eine böse Absicht unterlegen wolle. So habe derselbe auch den Herzog von Braunschweig, den Todfeind Frankreichs, nebst Herrn von Müffling, nach dem Gefechte von Lübeck zu Braunschweig auf seinem Durchmarsche besucht.

„Genug!“, fiel mit Goethe, als ich bis dahin gelesen hatte, mit flammendem Gesichte ins Wort. „Was wollen sie denn, diese Franzosen? Sind sie Menschen? Warum verlangen sie geradeweg das Unmenschliche? Was hat der Herzog getan, was nicht lobens- und rühmenswert ist? Seit wann ist es denn ein Verbrechen, seinen Freunden und alten Waffenkameraden im Unglück treu zu bleiben? Ist denn eines edeln Mannes Gedächtnis so gar nichts in euern Augen? Warum mutet man dem Herzoge zu, die schönsten Erinnerungen seines Lebens, den Siebenjährigen Krieg, das Andenken an Friedrich den Großen, der sein Oheim war, kurz alles Ruhmwürdige des uralten deutschen Zustands, woran er selbst so tätig Anteil nahm und wofür er noch zuletzt Krone und Szepter aufs Spiel setzte, den neuen Herren zu gefallen, wie ein verrechnetes Exempel plötzlich über Nacht mit einem nassen Schwamme von der Tafel seines Gedächtnisses hinwegzustreichen? Steht denn euer Kaisertum von gestern schon auf so festen Füßen, daß ihr keine, gar keine Wechsel des menschlichen Schicksales in Zukunft zu befürchten habt? Von Natur zu gelassener Betrachtung der Dinge aufgelegt, werde ich doch grimmig, sobald ich sehe, daß man dem Menschen das Unmögliche abfordert. Daß der Herzog verwundete, ihres Soldes beraubte preußische Offiziere unterstützt, daß er dem heldenmütigen Blücher nach dem Gefecht von Lübeck einen Vorschuß von 4000 Talern machte, das wollt ihr eine Verschwörung nennen? Das gedenkt ihr ihm übel auszulegen? Setzen wir den Fall, daß heute oder morgen Unglück bei eurer Großen Armee einträte: Was würde wohl ein General oder ein Feldmarschall in den Augen des Kaisers wert sein, der geradeso handelte, wie unser Herzog in dem vorliegenden Falle wirklich gehandelt hat? Ich sage euch, der Herzog soll so handeln, wie er handelt! Er muß so handeln! Er täte sehr unrecht, wenn er je anders handelte! Ja, und müßte er darüber Land und Leute, Krone und Szepter verlieren, wie sein Vorfahr, der unglückliche Johann, so soll und darf er doch um keine Handbreit von dieser edeln Sinnesart und dem, was ihm Menschen- und Fürstenpflicht in solchen Fällen vorschreibt, abweichen. Unglück! Was ist Unglück? Das ist ein Unglück, wenn sich ein Fürst dergleichen von Fremden in seinem eigenen Hause muß gefallen lassen. Und wenn es auch dahin mit ihm käme, wohin es mit jenem Johann einst gekommen ist, daß beides, sein Fall und sein Unglück, gewiß wäre, so soll uns auch das nicht irremachen, sondern mit einem Stecken in der Hand wollen wir unsem Herrn, wie jener Lukas Cranach den seinigen, ins Elend begleiten und treu an seiner Seite aushalten. Die Kinder und Frauen, wenn sie uns in den Dörfern begegnen, werden weinend die Augen aufschlagen und zueinander sprechen: Das ist der alte Goethe und der ehemalige Herzog von Weimar, den der französische Kaiser seines Thrones entsetzt hat, weil er seinen Freunden so treu im Unglück war; weil er den Herzog von Braunschweig, seinen Oheim, auf dem Todbette besuchte; weil er seine alten Waffenkameraden und Zeltbrüder nicht wollte verhungern lassen!“

Hier rollten ihm die Tränen stromweise von beiden Backen herunter; alsdann fuhr er nach einer Pause, und sobald er wieder einige Fassung gesammelt, fort: „Ich will ums Brot singen! Ich will ein Bänkelsänger werden und unser Unglück in Liedern verfassen! Ich will in alle Dörfer und in alle Schulen ziehen, wo irgend der Name Goethe bekannt ist; die Schande der Deutschen will ich besingen, und die Kinder sollen mein Schandlied auswendig lernen, bis sie Männer werden und damit meinen Herrn wieder auf den Thron herauf und euch von dem euern heruntersingen! Ja, spottet nur des Gesetzes, ihr werdet doch zuletzt an ihm zuschanden werden! Komm an, Franzos! Hier oder nirgend ist der Ort, mit dir anzubinden! Wenn du dieses Gefühl dem Deutschen nimmst oder es mit Füßen trittst, was eins ist, so wirst du diesem Volke bald selbst unter die Füße kommen! Ihr seht, ich zittere an Händen und Füßen. Ich bin lange nicht so bewegt gewesen. Gebt mir diesen Bericht! Oder nein, nehmt ihn selbst! Werft ihn ins Feuer! Verbrennt ihn! Und wenn Ihr ihn verbrannt habt, sammelt die Asche und werft sie ins Wasser! Laßt es sieden, brodeln und kochen! Ich selbst will Holz dazu herbeitragen, bis alles zerstiebt ist, bis jeder, auch der kleinste Buchstabe, jedes Komma und jeder Punkt in Rauch und Dunst davon-fliegt, so daß auch nicht ein Stäubchen davon auf deutschem Grund und Boden übrigbliebt! Und so müssen wir es auch einst mit diesen übermütigen Fremden machen, wenn es je besser mit Deutschland werden soll.“

Ich brauche kein Wort zu diesem wahrhaft männlichen Gespräche hinzuzusetzen, das ebenso ehrend für Goethe als für den Herzog ist. Als ich Goethe beim Abschiede umarmte, standen auch mir die Augen voll Tränen.


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