> Gedichte und Zitate für alle: J.v.Eichendorff- Gedichte v. 1841- Auf meines Kindes Tod-4 (300)

2015-10-13

J.v.Eichendorff- Gedichte v. 1841- Auf meines Kindes Tod-4 (300)






 4.

Das ist's, was mich ganz verstöret:
Das die Nacht nicht Ruhe hält,
Wenn zu atmen aufgehöret
Lange schon die müde Welt.

Das die Glocken, die da schlagen,
Und im Wald der leise Wind
Jede Nacht von neuem klagen
Um mein liebes, süßes Kind.

Das mein Herz nicht konnte brechen
Bei dem letzten Todeskuß,
Das ich wie im Wahnsinn sprechen
Nun in irren Liedern muß.

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