> Gedichte und Zitate für alle: J.v.Eichendorff- Gedichte v. 1841- Glück (268)

2015-10-09

J.v.Eichendorff- Gedichte v. 1841- Glück (268)




 Glück

Wie jauchzt meine Seele
Und singet in sich!
Kaum, das ich's verhehle
So glücklich bin ich.

Rings Menschen sich drehen
Und sprechen gescheut,
Ich kann nichts verstehen,
So fröhlich zerstreut. –

Zu eng wird das Zimmer,
Wie glänzet das Feld,
Die Täler voll Schimmer,
Weit herrlich die Welt!

Gepresst bricht die Freude
Durch Riegel und Schloß,
Fort über die Heide!
Ach, hätt ich ein Roß! –

Und frag ich und sinn ich,
Wie so mir geschehn?: –
Mein Liebchen herzinnig        ,
Das soll ich heut sehn!

alle Gedichte der Ausg. 1841                                                                                                     weiter

Keine Kommentare: