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2016-04-12

Gedichte von S. George: Die Glocken (13)



 Die Glocken

Ich hörte euer sonder geläute
Es weckte in mir eine sondere freude
Es schienen darin bekannte stimmen
Wunderbar ineinander zu schwimmen.

Als ich schwach war da liess euer klingen
Vor reue des herzens saiten zerspringen
Und alle stärke es von mir trug
In der frage: klingt wahrheit ihr oder trug?

Nun fürcht ich euren schall nicht mehr ...
Nur weiter nur weiter! es regt mich nicht sehr.
Ich höre nichts aus euren tönen
Als hoffen vergessen versöhnen.

Ich kam als der winter noch thronte
Ich sah vor der sonne ihn weichen
Ich sah wie in blühenden reichen
Der frühling die sänger lohnte ...
Nun seh ich die blätter sich färben
Und gehe bevor sie sterben.

Du freundlicher strand meinen dank
Dass du mich gastlich geborgen
Einen langen sommermorgen
Halb ernster traum halb spiel und schwank!


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