> Gedichte und Zitate für alle: Die flüchtige Zeit (8)

2017-08-27

Die flüchtige Zeit (8)



Die flüchtige Zeit

Unter deinen Schatten,
Auf beblümten Matten,
Traute Linde du;
Ruh ich froher Zecher;
Armor trinkt den Becher
Mir als Schenke zu.

Wie das Rad am Wagen
Fleucht der Rest von Tagen;
Der Verwesung Raub,
Ruhn wir dann im Grabe,
Fern von aller Habe,
Nur ein wenig Staub.

Weckt dann heißes Sehnen,
Wecken Mädchentränen,
Weckt uns Bardenton?
Flös auf unsre Stätte
Nardenöl, was hätte
Unser Staub davon?

Ei so laß uns freuen
Izt bei Wein und Reihen,
Izt im Rosenkranz
Lebend balsamiret,
Eh der Tod uns führet

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