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2017-08-17

Verzweiflung (19)



Verzweiflung

Ich bin so schwach, so krank ist mein Geblüt,
Ich schreie nicht und fühl’ doch wilde Krallen.
Ach, Leib und Seele sind so schmerzlich müd’,
Und Ekel hab’ ich vor mir selbst und allen.

Ich berg’ in meine Hände mein Gesicht.
Ach wie so weh, zum Sterben oder Weinen,
Und kann nicht weinen und kann sterben nicht.
O möchten doch die Qualen mich versteinen.

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