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2017-09-05

Gedichte: Der Wintermorgen (17)



Der Wintermorgen

Wo die schlanken Fischlein glitten
Und des Fischermädchens Kahn,
Knirret jetzt des Fuhrmanns Schlitten,
Schwankend auf kristallner Bahn.
Auf! zur Winterreise
Bei des Morgens erstem Gruss!
Nach des Jünglings Weise
Waffne Stahl des Mannes Fuss!

Röthlich-weisse Nebel decken,
Rauch umhüllt den öden Raum;
Schnee verhängt die Dornenhecken;
Starre Zacken trägt der Baum.
Wo die Wolke sinket,
Hebt sich schwarz der Tannenhain;
Das Gebürge blinket,

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