> Gedichte und Zitate für alle: Gerechtigkeit und Frieden (18)

2017-09-21

Gerechtigkeit und Frieden (18)



Gerechtigkeit und Frieden

Gerechtigkeit und Frieden,
O reichet euch die Hand,
Ungewohnt fortan hienieden:
Gott knüpfet euer Band.

Wir nah'n-die Flamme lodert-
Vor euerm Weih-Altar,
Und bringen und gefordert
Ein reines Opfer dar.

Das Kühneste, geheget
Im oft getäuschten Sinn,
Bringt Jeglicher, und leget
Auf den Altar es hin.

Und beut, was ihm geblieben,
Gern den Genossen an;
Und spricht: oft prüft, ihr Lieben,
Was Allen frommen kann.

Mit schonendem Gefühle
Für Manches, vor geehrt,
Prüft Jeder nun, zum Ziele
Den festen Blick gekehrt.

Das Ziel der Bürger-Einung
Wird fürder nicht verkannt,
Und Ehrgeiz, Eigenmeinung,
Und Selbstsucht fliehn verbannt.

Was uns noch trennet, zeiget
Den Enkeln sich in Licht.
Sie sehn, ein Tempel steiget,
Erbaut auf Felsen-Pflicht.

Er steht, für späte Zeiten
Dem Heil des Volks geweiht.
Zum Hochaltare leiten

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