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2017-11-07

Mineral Biotit








Biotit

Grafische Darstellung
Biotit
Seit 1999 gilt Biotit (Magnesiumglimmer, Dunkelglimmer) nicht mehr als eigenständiges Mineral sondern als ein Mischkristall.

1847 beschrieb Hausmann das Mineral und benannte es nach dem französischen Physiker J.B.Biot. Das Mineral ist dunkelbraun bis schwarz und undurchsichtig bis durchscheinend sowie elastisch biegsam. HCL wirkt schwach auf Biotit ein während Schwefelsäure es vollständig zersetzt.

Biotit kommt in vielen Magmatiten, so z.b. in Graniten, Syeniten, Dioriten, vor. Manchmal findet man es zusammen mit Muskovit mit dem es verwachsen sein kann. In metamorphen Gesteinen ist das Mineral weit verbreitet. Hier insbesondere in Gneisen und Glimmerschiefern. Sehr selten findet man es in hydrothermalen Gängen.


Durch chemische Verwitterung wird es relativ schnell zersetzt und verliert seinen Glanz und seine Elastizität. Bei vollständiger Zersetzung bilden sich Tonminerale und Eisenhydroxid.

Manchmal findet man es in Sedimneten wo es durch Oxydation eine kräftige Goldtönung besitzen kann. (Katzengold)

Wird als Mineral kaum genutzt ist aber als gesteinsbildendes Mineral wichtig.












Biotit- Fundstellen in Thüringen

Biotit ist mir in Thüringen nur als gesteinsbildendes Mineral in magmatischen und metamorphen Gesteinen bekannt und als große Biotitleisten vom Ehrenberg in Ilmenau.

In meiner Sammlung befinden sich größere Aggregate von Biotit auch als Verwitterungsprodukt. Im Volksmund sind solche Kristalle als „Katzengold“ bekannt.

In Weitisberg im Henneberggranit soll es ebenfalls, ähnlich wie in Ilmenau, große Biotitleisten geben.


Biotit in einem Gneis
Biotitleisten vom Ehrenberg
















Weitere Fundstellen

Ronneburg

Ilmenau/Ehrenberg


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