> Gedichte und Zitate für alle: Ursprung warmer Quellen (56)

2017-09-03

Ursprung warmer Quellen (56)



Ursprung warmer Quellen

Armor schlief bei Quellgemurmel
Einst ermüdet ein;
Seiner Fackel Wächter sollten
Waldesnymphen sehn.

Diese fragten sich im Flüstern:
Ob's nicht schön und gut,
Wenn die Menscheit man verwahre
Gegen Liebesgluth?

„Ja!“ sprach Jede;-d' rauf im Sprudel
Löschten sie alsbald
Mit der Fackel auch der Liebe
Gluth und Allgewalt.

Warme Quellen fließen freilich
Nun seit jener Zeit,
Zieh'n nach Bädern Liebesücht'ge
Wohl von weit und breit.

Doch die Gluth ist zu verwässert,
Löscht im Nu sich aus,
Und man bringt von echter Liebe

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