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2017-09-18

Von Himmel strahlt in ungetrübter Reine (27)



Von Himmel strahlt in ungetrübter Reine

Von Himmel strahlt in ungetrübter Reine
Der volle Mond durch laue Lüfte nieder,
Gewürzger Hauch entquillt Jasmin und Flieder,
Vermählend sich dem milden Silberscheine.

Die Vögel singen in dem dichten Haine
Dem kleinen Weibchen ihre Liebeslieder-
Und in der dunkeln Laube sitzt ich wieder
Mit Dir, mein Kind, im trautlichen Vereine.

Du bist mir liebend an die Brust gesunken,
Und drücktest meine Hand Dir an die Wange,
Um die erhitzte langsam abzukühlen.

Ist es ein Wunder, wenn ich wonnetrunken
Nach keinem Wort aus Deinem Mund verlange,
Versunken ganz in seligem Gefühlen?
Ende


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