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2017-11-04

Alfred Lothar Wegener: Seine Kontinentalverschiebungstheorie wurde.............











Wegener, Alfred Lothar

Alfred Lothar Wegener wurde am 1.11.1880 in Berlin geboren und verstarb im November 1930 in Grönland.

Seine Kontinentalverschiebungstheorie wurde leider erst postum anerkannt und gilt heute im wesentlichen als gesichert.

Wegener war das jüngste von 5 Kindern einer Pastorenfamilie und schloß das Gymnasium als Klassenbester ab.


Alfred Lothar Wegener

In Berlin studierte er von 1900-1904 Physik, Astronomie und Meteorologie.

Im Jahr 1904 unternahm Wegener seine erste von 4 Grönlandfahrten. Hier betrieb er vor allem meteorologische Studien und errichtete die erste Station in Grönland.
Er selber bezeichnet die Expedition als bedeutenden Wendepunkt in seinem Leben.

Nach seiner Rückehr 1908 war Wegner bis zum Ausbruch des 1.WK Privatdozent in Marburg. Diese Zeit gehört zu den fruchtbarsten Jahren im Schaffen von Wegener.
Bereits 1912 stellte er seine ersten Gedanken zur Kontinentalverschiebung an und machte sie in der Öffentlichkeit bekannt.

1912 lernte er seine zukünftige Frau kennen und nahm noch vor der Hochzeit, an einer 2.Grönlandexpediton teil, die in wissentschaftlicher Hinsicht Maßstäbe setzte.

Mit Beginn des 1.WK wurde Wegener sofort eingezogen jedoch dauerte sein Einsatz nur kurze Zeit der er Verletzungen erlitt und felddienstuntauglich geschrieben wurde.

Er wurde dem Heereswetterdienst zugeteilt und arbeitete an der ersten Fassung seines Hauptwerkes- "Die Entstehung der Kontinente und Ozeane"

Durch die allgemeinen Kriegswirren fand das Bändchen nur wenig Beachtung. Bis Kriegsende publizierte Wegener nahezu 20 weitere Arbeiten.

Nach dem Krieg zog Wegener mit seiner Familie nach Hamburg und 1922 erschien die 3.Auflage seines Hauptwerkes und es setzte die Diskussion darüber ein.

1929 unternahm Wegener seine 3. Grönlandexpedition. Sie galt nur als Vorbereitung zu der ein Jahr später beginnenden Hauptexpedition. Diese stand von Anfang an unter eine schlechten Stern. Auf dem Rückweg zur festen Forschungsstation kam Wegener wahrscheinlich am 16.11 1930 ums Leben.

Sein sorgsam angelegtes Grab fand man 1931. Sein grönländischer Begleiter Rasmus Villusmen blieb verschollen und mit ihm das Tagebuch von Wegener.
Kontinentalverschiebung

Schlotheim, Friedrich von

Senft, Ferdinand

Strunz,Hugo

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