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2017-11-07

Coelestin: ist ein nicht so häufiges Mineral .......










Coelestin 

Das Mineral wurde von Werner 1798 benannt. Griechisch coelestis=himmelblau

Coelestin ist ein nicht so häufiges Mineral und bildet sich in Hohlräumen und Klüften von Sedimentgesteinen (Kalksteinen und Mergel) 

Im Hartsalz von Staßfurt, Bernburg und Aschersleben gemeinsam mit Anhydrit und Kierserit. In Jena und Rüdersdorf im Muschelkalk.

Selten kommt es in hydrothermalen Gängen oder in vulkanischen Gestein vor.

Es kristallisiert im orthohombischen Kristallsystem und kommt in den Farben weiß, gelb oder blau vor. Mitunter ist es farblos. Vergesellschaftet ist es oft mit Halit, Anhydrit oder Gips.

Das Mineral dient zur Herstellung von Strontium sowie weiterer Strontiumverbindungen die z.B in der Medizin eingesetzt werden.


Coelestin-Fundstellen in Thüringen

Flächenreiche Kristalle mit prismatischen Habitus kenne ich nur vom Pennickental bei Jena. Wie mir C.Linde erzählte ist so ein Fund extrem selten. Die Kristalle befinden sich in einer Druse aus dem unteren Muschelkalk.
Grafik
Etwas häufiger findet man Fasercoelestin. Ich besitze 2 kleine Stufen von der Fundstelle Mönchsberg die mir C.Linde freundlicherweise überlassen hat.
Eine bekannte Fundstelle für das Mineral befindet sich (befand sich?) im Steinbruch Jochenberg bei Bad Kösen. Im mittleren MK kommen hier neben Calcitkristallen auch Kalksinterbildungen vor. Der Calclt ist in Drusenräumen frei auskristallisiert und kann von Coelestin begleitet sein. (Farbe; wasserklar, bläulich, selten honiggelb)

Störungsspalten im Bruch haben sich zumeist mit Kalkspat ausgefüllt. Jedoch in seltenen Fällen kann man Gangstücke von Coelestin finden.

Zwischenzeitlich konnte ich am Jagdbergtunnel weitere Stufen mit Coelestin finden.

Colestin-Jagdbergtunnel
Colestin-Jagdbergtunnel


Jena Mönchsberg Fasergips-Coelestin
Coelestin Steudnitz


Weitere Fundstellen in Thüringen

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