> Gedichte und Zitate für alle: Die Pflasterkaute bei Marksuhl

2017-11-05

Die Pflasterkaute bei Marksuhl










Die Pflasterkaute bei Marksuhl

Die Pflasterkaute bei Marksuhl ist der Ausläufer von vulkanischer Tätigkeit in der Rhön wo Basaltkuppen die Landschaft prägen.

Der Vulkanschlot aus dem Tertiär wurde mit Beginn des Baus der Werrabahn um 1858 erschlossen. Pflasterkaute und Stopfelskuppe bei Förtha sind vielfach in der historischen geologischen Literatur erwähnt. Goethe weilte hier und in der geologischen Literatur der Zeit sind die Aufschlüsse oft Mittelpunkt des wissenschaftlichen Meinungsstreites der Neptunisten und Plutonisten über die Basaltentstehung.


Pflasterkaute
Pflasterkaute














Der etwa 30m tiefe Kessel der Pflasterkaute entstand beim Basaltabbau und wurde 1996 nach jahrelanger Müllverkippung gereinigt und für Besucher als geologisches Naturdenkmal hergerichtet.

Hornblende
Natrolith














Calcit
??? Natrolith















Im Frühjahr 2011 besuchten wir den Aufschluss. Schon im Vorfeld des Besuches wurde von anderen Sammlerfreunden berichtet das an der Pflasterkaute mit größeren mineralogischen Funden nicht mehr zu rechnen ist. Der Aufschluss ist stark zugewachsen und Basaltgestein ist im oberen Bereich nur noch vereinzelt zu finden. Auf dem angrenzenden Feld sind noch Belegfunde möglich. Die Drusen im Gestein sind zumeist winzig und erreichen nur selten die Größe von etwa 1cm. Nach 2 Stunden Sammeltätigkeit konnten einigr Belegstufen verpackt werden. Viele der für den Aufschluss beschriebenen Minerale sind wohl nicht mehr zu finden jedoch wollte ich als Sammler der Minerale Thüringens einige Belegstücke von dieser alten und wohl klassisch zu nennenden Fundstelle in meiner Sammlung einreihen.



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