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2017-11-09

Erdkruste: Die über dem Erdmantel liegende Erdkruste.......(Lex)







Erdkruste

Die über dem Erdmantel liegende Erdkruste ist lediglich 10 bis 65km dick und im Vergleich zu Erdmantel und Erdkern wie eine dünne Haut. Die Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel nennt man Mohorovic-Diskontiunität. Am dünnsten ist die Erdkruste unter den Ozeanen während sie unter den Gebirgen ihre größte Mächtigkeit erreicht.

Die Erdkruste wird in eine kontinentale und ozeanische Kruste geteilt die sich in der Dichte, im Alter, in der Stärke und den am Aufbau beteiligten Gesteinen unterscheidet.

Die ozeanische Kruste bildet sich überwiegend aus basaltischen Gesteinen die von Sedimenten überlagert werden. Im Gegensatz dazu besteht die leichtere kontinentale Kruste zum großen Teil aus Granit.

blau: Tiefseegraben, oliv: kontinentale Platte

Besondere Bedeutung hat die unterschiedliche Dichte beider Krustenteile da hiervon das Verhalten der Kontinentalplatten an den Plattengrenzen bestimmt wird. Der Dichteunterschied beider Platten, ist der Grund dafür, das die ozeanische Kruste wegen ihrer höheren Dichte unter die kontinentale Kruste gedrückt wird. Durch diesen Vorgang entstehen Tiefseegräben bzw. es kommt zur Auffaltung von Gebirgen. Die leichte kontinentale Erdkruste hat eine Dicke von 30 bis 65km während die leichtere ozeanische Kruste bis zu 15km dick ist. Das Alter der ozeanischen Platte ist mit 200 Millionen Jahren relativ jung. Der Grund dafür liegt darin das sie unter die kontinentale Kruste gedrückt wird und aufschmilzt.

Beide Krusten zusammen bilden die Lithosphäre. (griechisch Lithos=Stein) Die Lithosphäre darf nicht als einheitliche ganze Gesteinsschicht gesehen werden sondern sie besteht aus etwa 12 Kontinentalplatten die eigenständige geologische Einheiten sind. Die Kontinentalplatten schwimmen auf der Asthenosphäre des Erdmantels.

Mohorovicic-Diskontinuität

Die Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel wird Mohorovicic-Diskontinuität genannt. An dieser Grenze ändert sich die Laufgeschwindigkeit von Erdbebenwellen. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung das sich in dieser Zone die mineralogische Zusammensetzung der Gesteine ändert.

A.S.Mohorovicic war ein kroatischer Geophysiker. Bei der Auswertung von Seismogrammen war ihm aufgefallen das Erdbebenwellen nicht zum berechneten Zeitpunkt eintrafen, sondern mit einer zeitlichen Verzögerung gemessen wurden. Heute geht man davon aus das die Grenze zwischen 10 bis 65km verläuft.
Verursacht wird der Unterschied in der Geschwindigkeit der Erdbebenwellen durch die unterschiedliche Dichte von Krustengestein und Mantelgestein.

Conrad-Diskontinuität

Der österreichische Seismologe V. Conrad beobachtete in einer Tiefe von 10 bis 20km erstmals die nach ihn benannte Diskontinuität. Sie ist der Grenzbereich zwischen Ober-und Unterkruste der kontinentalen Erdkruste und wurde von Conrad durch die Änderung der Geschwindigkeit von P-Wellen in diesem Bereich nachgewiesen. Seither ist sie in fast allen Kontinentalplatten gefunden wurden lässt sich aber nicht überall nachweisen.

Durch Bohrungen in dieser Tiefe konnt kein Nachweis einer Gesteinsanomalie erbracht werden.

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