> Gedichte und Zitate für alle: Exkursion nach Ruhla ins Altbergbaugebiet/Mühlenrain und zum Quarzgang am ehemaligen Bahnhof

2017-11-05

Exkursion nach Ruhla ins Altbergbaugebiet/Mühlenrain und zum Quarzgang am ehemaligen Bahnhof









Exkursion nach Ruhla ins Altbergbaugebiet/Mühlenrain und zum Quarzgang am ehemaligen Bahnhof am 09.05.2010

In der Gegend um Ruhla gibt es eine Reihe von Fundstellen des Altbergbaus die auch heute noch für Sammler von Interesse sind. Wenn man nach Ruhla fährt trifft man am Ortseingang auf ein Schwimmbad an dem sich ein größerer Parkplatz befindet. Gegenüber von diesen Parkplatz befindet sich der Mühlenrain. (über die B hinweg) wo sich Halden eines Altbergbaugebietes befinden.


Quarz
Glaskopf


Hausmannit (?)
Baryt

Am 09.05.2010 fuhren wir nach Ruhla und parkten auf besagten Parkplatz. Die Halden sind leicht zu finden und ziehen sich vom Bergkamm bis fast zur B hinunter. Der Porphyr auf einigen der Halden ist mit großen Drusen übersät die aber außer Quarz keine weiteren Minerale führt. Da wir uns nur knapp 1,5 Stunden dort aufhielten konnten wir außer Quarz noch einige Stufen mit Glaskopf, Baryt, Hämatit und derben Fluorit finden. Der Baryt kommt in kleinen tafeligen Kristallen die aber recht selten zu finden ist.

An der Fundstelle soll es noch Kupferminerale geben. In der kürze der Zeit konnten wir allerdings nichts davon finden. Nähere Angaben über die Fundstelle konnte ich in der Literatur nicht finden so das ich keine Angaben über die aktive Zeit des Bergbaus am Mühlenrain machen kann.

Eine fast schon klassisch zu nennende Fundstelle von Arsenkies befindet sich am ehemaligen Bahnhof Ruhla. Hier befinden sich stillgelegte Steinbrüche wo Amphibolith gewonnen wurde. Beim Abbau wurden Quarzgänge angeschnitten die hin und wieder Arsenkies führten.

Quarz-Arsenkies
Arsenkies+blättriges Mineral (?)
















Wir wollten uns die Steinbrüche ansehen und hofften wenigstens einen Belegfund zumachen. Oberhalb des großen Steinbruchs an der Straße findet man einen kleinen teilweisen überwachsenen Steinbruch der rechter Hand einen meterstarken Milchquarzgang aufweist. Sammler haben in diesen Quarzgang einen weiteren etwa 2-3m tiefen Gang getrieben. Der Milchquarz ist sehr schlagfest und man hat hier wohl tausende Stunden verbracht um an das Objekt der Begierde zu kommen.
Immerhin konnten wir einige Stüfchen mit Arsenkies mit nach Hause nehmen. Laut H.Vollstädt „Einheimische Minerale“ soll der Arsenkies schwach goldhaltig sein.






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