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2017-11-09

Geologie: Fazies (L)









Fazies

Aus dem lateinischen facies=Gesicht

Die Bezeichnung prägte der Schweizer Amanz Gressly der darunter die Summe aller Eigenschaften einer Ablagerung an einem bestimmten Ort definierte.

S.M.Stenly (1994) definiert den Begriff Fazies als prägendes Merkmal eines Gesteinsverbandes, für einen bestimmten lokalen Ablagerungsraum. Durch die Untersuchung der Faziesmerkmale können die Sedimentationsbedingungen die bei der Ablagerung vorherrschten erforscht werden.

Es wird wie folgt gegliedert:

Terristische Fazies (auch kontinentale Fazies): 

fluaviatile, glaziale und glazifluaviatile Fazies
Limnische Fazies (Süßwasserfazies)
marine Fazies Strand-,Küsten-,Flach-,Hochsee-, und Tiefseefazies

Geologie
Wandernde Fazies
Entsprechend der drei Grundarten von Gesteinen (Sedimente, Magmatite, Metamorphite) kann zwischen sedimentärer-,magmatischer-und metamorpher Fazies unterschieden werden.

Neben rein beschreibenden Faziesbegriffe (grüne, mergelige Fazies) werden auch Faziesbegriffe für Klima, Lebensraum und Umweltbedingungen die zur Zeit der Ablagerung herrschten benutzt.

Großfaziesbereiche können in kleinere Faziesbereiche gegliedert werden z.b. marine Fazies in Tiefwasser-bzw. Flachwasserfazies.


Die Faziesregel von Walther (1894) zur Korrelation der Fazies besagt das direkt übereinander nur Gesteine lagern können die sonst auch nebeneinander gebildet werden. Es ist demnach fast unmöglich das Ablagerungen der Tiefsee und der Küste nebeneinander vorkommen können.



Debye-Scherrer-Verfahren

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