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2017-11-07

Gips: existiert zumeist derb, schuppig (Schaumgips), feinkörnig reinweiß ......









Gips

Erstmals von Theophrastos 315 v.d.Z. beschrieben. Der Name ist griechischen Ursprungs. (gypsos)

Gips existiert zumeist derb, schuppig (Schaumgips), feinkörnig reinweiß (Alabaster) oder parallelfaserig (Fasergips) sowohl als durchsichtige Kristalltafeln die Marienglas genannt werden.




Zumeist ist er farblos oder weiß, kann aber auch durch Beimengungen gelblich, rötlich, grau oder braun sein.

Gips entsteht aus wässrigen Lösungen oder durch Wasseraufnahme aus Anhydrit. Einzelne Kristalle werden öfter ausgebildet und sind zumeist tafelig. Zwillingsbildungen kommen öfter vor und am bekanntesten sind die sogenannten Schwalbenschwanzzwillinge.

Gips hat in der Härteskala von F.Mohs die Härte 2. Im Gegensatz zu Halit und Calcit, die ofmals mit Gips zusammen auftreten, ist Gips im Wasser nur schwer löslich.

Geologisch entstand Gips durch Auskristillisation aus übersättigten Meerwasser.
Als Rohstoff wird er bergmänisch als Gipsstein abgebaut fällt aber auch als Nebenprodukt bei chemischen Verfahren an.

Gips- Fundstellen in Thüringen

In meiner Sammlung befindet sich weißer und orangener Fasergips aus dem Buntsandstein von Jena. Farblich intensiven Knollengips konnte ich bei der temporären Fundstelle Leutratal/Jena finden. Von hier besitze ich auch 2 Stufen mit Marienglaskristallen.

Knollengips Leutratunnel


Fasergips Jena
Gips Leutratunnel
















Weitere Fundstellen

Jena/Göschwitz
Kamsdorf
Seebergen bei Gotha/ Hier gibt es Schwalbenschwanzzwillinge.
Weida/Stbr.Loitsch

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