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2017-11-11

Kontinentaldrift: Argumente für seine Theorie fand er z.B. als er auf die Ähnlichkeit von ..................(L)










Kontinentaldrift

Schon vor A.Wegener war der der ähnliche Küstenverlauf der afrikanischen West-bzw. der südamerikanischen Ostküste aufgefallen. Doch Wegener gelang es als Ersten seine Theorie durch verschiedene Zweige der Geowissentschaften zu untermauern.

Argumente für seine Theorie fand er z.B. als er auf die Ähnlichkeit von Gesteinsformationen in Indien, Madagaskar und Ostafrika hinwies.

In Südafrika gibt es einen Gebirgszug der seine Verlängerung in Argentinien zu haben schien. Präkambrische Gesteine in Schottland entsprachen Gesteinen in Labrador. Fossilien der Gattung Glossopteris fand man in Afrika und Brasilien. Die fossile Schnecke Helix pomata findet man in
Europa und Nordamerika.

Von Haus aus war Wegener Metereologe und auf diesen Gebiet konnte er starke Argumente für seine Theorie ins Feld führen.

Kohlevorkommen die man in der Antarktis entdeckt hatte können fast nur unter tropischen Bedingungen entstanden sein. Auf Spitzbergen kamen fossile Bäume ans Tageslicht die man heute in den Mittelmeerländern findet.

Diese Funde waren nur mit der Existenz eines ehemaligen Urkontinents, der später zerbrach und dessen Teile auseinander drifteten, erklärbar.
Wegener nannte ihn Pangaea.

Das Problem Wegeners bestand darin, das er nicht die Ursachen des Kontinentaldrifts erklären konnte. Er versuchte die Bewegungen der Erdplatten mit Zentrifugal-und Gezeitenkräfte zu erklären, die aber, wie der britische Astronom H.Jeffreys nachwies, viel zu schwach waren.

Diese Schwäche seiner Theorie lieferte den Gegnern Wegeners zahlreiche Gegenargumente so das sie sich zu Lebzeiten des Wissentschaftlers nicht allgemein durchsetzten konnte. In der letzten Ausgabe seiner " Entstehung der Kontinente und Ozeane" griff Wegener auf die Erkenntnisse des Geophysikers R.Schwimmer zurück. Dieser nennt als Ursachen des Drifts thermisch bedingte Strömungen im Erdinnern. Konvektionsströme sind nach heutigen Erkenntnisstand der plausibelste Grund für den Motor der Plattentektonik.



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