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2017-11-11

Kristallographie untersucht die Struktur, Entstehung....(L)








Kristallographie

Die Kristallographie untersucht die Struktur, Entstehung und die Eigenschaften von Kristallen. Sie bestimmt ihre physikalische und chemische Parameter sowohl die chemisch-physikalischen Abläufe. Die Kristallographie befasst sich sowohl mit natürlichen als auch mit synthetischen Mineralien. Besonderes Interesse wird in der Kristallographie der Auslegung des Zusammenhangs zwischen den Eigenschaften und der Struktur von Kristallen geschenkt.


Fluoritstruktur

Die äußere Gestalt von Kristallen erweckte schon frühzeitig die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler und legten die Vermutung nahe das zwischen ihrer Gestalt und ihrem inneren Aufbau enge Zusammenhänge vorhanden sein müssen.

N.Steno entdeckte 1669 das Gesetz der Winkelkonstanz. Der Franzose R.J.Hauy 1801 das Symmetriegesetz der Kristallographie.

Winkelkonstanz

J.S.Fjodorow und A.M.Schönflies leiteten 1890/91, aufbauend auf Erkenntnisse von L.A.Seeber die 230 kristallographischen Raumgruppen ab. Jedes kristallines Mineral kann einer dieser Raumgruppen zugeordnet werden.

Mit Hilfe von Röntgenstrahlen bewies der Physiker M.v.Laue 1912 das Kristalle dreidimensional periodisch aufgebaut sind. M.v.Laue legte mit seinem Versuch den Grundstein zur Erforschung der kristallinen Materie zu der neben den Mineralien fast alle festen Körper zählen. In den folgenden Jahren konnte mit Hilfe der Röntgenbeugung die Kristallstruktur der DNS und des Insulins bewiesen werden. Die Röntgenbeugung hat sich zu einer der wichtigsten Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen entwickelt.

Wichtige Fachgebiete sind:

Kristallgeometrie, Kristallchemie, Kristallphysik, Strukturanalyse und technische Kristallographie.

Anwendungen

Halbleiterelektronik, Züchtung von Kristallen, Festkörperlaser, optische Speicher usw.










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