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2017-11-07

Mineralienporträt: Limonit








Limonit ist kein eigenständiges Mineral sondern ein Gemenge vor allem aus Goethit und Lepidokrokit. Es ist weit verbreitet und bildet erdige derbe Massen. Traubig nierige Formen werden als als brauner Glaskopf bezeichnet.

Limonit ist der Bestanteil sedimentärer Lagerstätten. (z.b im Kalkstein) Es kommt aber auch in basischen Vulkaniten wie Diorit, Granit oder Melaphyr vor.

Häufig kommt es in der Oxidationszone von Erzlagerstätten vor. (Eiserner Hut) Hier bildet es formlose, pulvrige oder zellige Massen. (Brauneisenstein) Je nach Beimengungen reicht die Farbpalette von gelb bis gelbbraun oder pechschwarz als sogenanntes Raseneisenerz.

Limonitablagerungen bildeten sich in mächtigen oolithische Formen in Flachwassergebieten. Z.b. Dogger-Erze in Lothringen

Durch die Anwesenheit von Limonit wird oftmals die Farbe eines Gesteins bestimmt. Sandsteine werden durch Limonit gelblich bis dunkelbraun gefärbt. In Karbonatgesteinen sind gelbliche Farbtöne in allen Nuancen zu beobachten.
In Dekorationsteinen wie z.B Granit liegt Limonit oft in feinster Verteilung vor so das es mit dem bloßem Auge nicht erkennbar ist. Durch spätere Umwelteinwirkungen oder Weiterverarbeitung nimmt das Gestein eine gelbliche Farbe an.

Limonit

Das "Mineral" ist neben Manganit und Hämatit das wichtigste Eisenerz.

Limonit- Fundstellen in Thüringen

Gera/Tagebau Caschwitz
Kamsdorf
Friedrichroda/Gottlob
Trusetaler Grubenrevier
Lobenstein Hirschberg
Lobenstein Ullersreuth
Ronneburg
uvm.

In Thüringen wurde es wegen seines Eisengehaltes z.B in Kamsdorf und Trusetal abgebaut







    

























     











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