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2017-11-07

Mineralienpoträt: Natrolith








Natrolith

Das Mineral erhielt seinen Namen von Klaproth der es 1803 bei Hohentwiel/Singen fand und beschrieb. Übersetzt heißt es Natronstein. Es kommt häufig vor und gehört der Mineralklasse der Silikate und Germanate an. (Gerüstsilikat/Zeolithgruppe) Es kommt meist prismatisch, nadelig oder radialstrahlig vor und ist farblos bis weiß. Der Glanz ist allgemein Glasglanz und bei faserigen Massen Seidenglanz. Die Strichfarbe ist weiß und der Bruch ist muschelig.

Innerhalb der Zeolithgruppe ist Natrolith der häufigste Vertreter. In HCL ist das Mineral löslich wobei Kieselgallert ausfällt. V.d.L. schmilzt es zu durchsichtigen Glas. Makroskopisch ist es von anderen Zeolithen kaum zu unterscheiden sondern muß röntgengenometrisch untersucht werden.

Natrolith Pflasterkaute

Natrolith findet man oft in Basalten wo es häufig im Mandeln auftritt. (Pflasterkaute bei Eisenach) Bekannt ist es auch aus Phonolithen von Böhmen.

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