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2017-11-07

Mineralienpoträts: Hausmannit








Hausmann beschreibt 1813 das Mineral als "Blättricher Schwarz-Braunstein" und beschreibt es mineralogisch.

Breithaupt bezeichnet es 1817 als schwarzer Braunstein und Mohs 1824 nannte das Mineral "Pyramidales Manganerz". Er führte Kristallvermessungen durch und bestätigte den pyramidalen (Dipyramiden) Charakter der Kristalle.

Den Namen Hausmannit schlug Haidinger 1828 zu Ehren des Erstbeschreibers Hausmann vor.

Hausmannit hat einen rotbraunen Strich und seine Aggregate sind meist derb-körnig. Kristalle besitzen oftmals eine horizontale Streifung und sind häufig polysynthetisch verzwillingt.

Illfeld

Das Mineral ist in HCL löslich. Hausmannit kann leicht mit anderen Mn-Mineralen verwechselt werden.

Hausmannit kommt sowohl in hydrothermalen wie auch in metamorphen Mn-Lagerstätten vor. In Paragenese mit fast allen anderen Mn-Mineralen insbesondere mit Braunit, Tephroit, Rhodonit und ansonsten mit Baryt.

Lagerstätten von ausschließlich Hausmannit gibt es nicht aber das Mineral ist in vielen Mn-Lagerstätten zu finden. z.b. Ilfeld, Elgersburg, Oehrenstock/Thüringen

Hausmannit- Fundstellen inThüringen

In Thüringen findet man das Mineral vor allem bei Elgersburg, im Oehrenstocker Revier und am Gottlob in Friedrichroda.

In Friedrichroda ist Hausmannit das Haupterz und bildet meist schalige, feinkörnige Erzklumpen. Hausmannitkristalle fand man bis zu einer Größe von 5 mm. Sehr selten sind Pseudomorphosen von Hausmannit nach Manganit.

Historische Funde vom Tragberg im Oehrenstocker Revier (TL) erbrachten Kristalle bis zu einer Kantenlänge von 2,5 cm. Dies sind weltweit die besten Funde dieses Minerals.

Hausmannit besitze ich in meiner Sammlung vom Oehrenstocker Revier vom Gottlob in Friedrichroda sowie aus Ilfeld. DIE Stufen besitzen lediglich Belegcharakter und die Kristalle bewegen sich im MM-Bereich.

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