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2017-11-10

Mineralogie: Xenomorph, Hyidiomorph, Ideomorph








Ideomorph (griechisch idos=eigen, morphe=Gestalt)

Die Bezeichnung ideomorph wird für Minerale verwendet die ihre Eigengestalt entwickelt haben. Sie verfügen über gut ausgebildete Kristallflächen die über eine typisch ausgeprägte Geometrie verfügen. Ideomorphe Minerale können sich nur bilden wenn freier Raum für ihr Wachstum vorhanden ist. (z.b. Drusen, Geoden, Klüfte)


Fluoritwürfel

Die Bezeichnung kennzeichnet Minerale die nur teilweise ihre Eigengestalt entwickeln konnten da freier Raum für ein vollständiges Wachstum nicht vorhanden war. Hypidiomorphe Minerale besitzen Flächen die nur zum Teil eigengestaltig sind. (In Gesteinen von Plutoniten und Vulkaniten oder in Drusen wo sich die Kristalle gegenseitig beim Wachstum gehindert haben)

Feldspateinsprenglinge in Rhyolith
Quarzkristalle
















Xenomorph (griechisch xenos=fremdartig,morphe=Gestalt)

Sind Minerale die nicht in ihrer Eigengestalt vorliegen und deren Kristallflächen nicht über eine für das Mineral typische Geometrie verfügen. Die Minerale entstehen wenn nur sehr wenig freier Raum zur Verfügung steht oder wenn verschiedene Minerale gleichzeitig wachsen und so behindern. (Bei der Erstarrung einer Gesteinsschmelze)


Granit







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