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2017-11-07

Muskovit: gehört zu den gesteinsbildenden Mineralen.......








Muskovit

1850 von Danz beschrieben. Der Name Moskauer Glas eventuell deswegen weil sibirischer Glimmer über Moskau exportiert wurde.



Muskovit gehört zu den gesteinsbildenden Mineralen. Vor allem findet man ihn in Gneisen und Glimmerschiefern aber auch in Graniten und Pegmatiten. Es gehört zu den Glimmern und ist ein Silkat/Schichtsilikat.

Es sind Kristalle von einem Gewicht bis zu 85 Tonnen bekannt.

Die Seitenflächen von Muskovit sind oft in horizontaler Richtung gestreift. Zwillinge sind bei dem Mineral häufig. Die Aggregate können blättrig, körnig oder schuppig sein

Es gibt mehrere Varietäten. Einige wichtige an dieser Stelle:

Alurgit-rot durch Einlagerungen von Mangan
Fuchsit-grünlich schillernd hervorgerufen durch Chrom
Pinitoid-Pseudomorphose nach Kalifeldspat.

Da Muskovit relativ verwitterungsbeständig ist geht es bei der Verwitterung oft in die entstehenden Sedimente über. Bei chemischer Verwitterung oder bei sauren Reaktionen wird aus Muskovit Ilit oder Kaolinit.

Lagerstätten: USA, Indien, Norwegen. In Indien Glimmerplatten (Bihar, Radjastan u.a.)

Nutzung: Als Elektro-bzw. Wärmeisolator, Für Farben u.a.

Muskovit- Fundstellen in Thüringen

In Thüringen kenne ich das Mineral nur aus Gneisen und Glimmerschiefern. Hier bildet es mitunter Aggregate von einer Größe von etwa 2 cm.

Muskovit


Weitisberga/Henneberg
Ronneburg/Absetzerhalde



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