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2017-11-05

Ohratalsperre am 22.06.2007








Ohratalsperre am 22.06.2007

Um die Ohratalsperre zieht sich ein etwa 13 km langer Radweg an dem es zahlreiche Aufschlüsse im Oberhofer Porphyr zu beobachten gibt. Im Bereich der Talsperre liegt das Zentrum der Oberhofer Porphyrplatte und im gesamten Staubereich hat T.Martens in seinem Buch „Thüringer Wald“ 26 Aufschlüsse beschrieben.


Da ich mir die Gegend schon seit längerer Zeit ansehen wollte nutzte ich die Exkursionsbeschreibung Martens.

Ohratalsperre
Ohratalsperre


Es können verschiedene Ausbildungen der Oberhofer Rhyolithe und pyroklastische Erscheinungen betrachtet werden. Lipillittuffe, Tuffite, Gerölle und Sedimente können um den Radwanderweg herum in Augenschein genommen werden.

Mineralogisch versprach ich mir auch Einiges sprach Martens doch von cm-großen Kristalldrusen. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt.

Lt. Dem Autor gibt es 26 interessante Aufschlüsse die ich mir auch ansehen wollte. Tatsächlich kam ich bis Punkt 8 (siehe Karte) einen Steinbruch aus dem das Material für dem Bau des Staudammes entnommen wurde.

Hier nun die Bilder plus die Aufschlussbeschreibungen (vergleiche mit Karte)


Aufschluss mit feinkörnigen Rhyolith. (1)


Rhyolith mit großen Drusen (2)
Schokobrauner bis violetter Rhyolith (3)
wie 3 mit grünlichen und braunen Einschlüssen (4) Martens vermutet ehemalige Sedimente
Lapillituffe mit dm-großen Rhyolitheinschlüssen (6) Bomben?


Lapillituffe mit vereinzelten Quarzdrusen (7)


Steinbruch mit dichten feinkörnigen Rhyolith und winzigen Drusen mt Quarz (8)




Bohrkerne




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