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2017-10-08

Ordovizium: Ist ein Zeitabschnitt des Paläozoikums (L)








Ordovizium

Ist ein Zeitabschnitt des Paläozoikums.(Erdaltertum) Es wird in Unter,-Mittel-und Oberordvizium unterteilt. Es beginnt vor 488 Mill.Jahre und endet vor etwa 444 Mill.Jahre. Weite Teile der Landmasse waren überflutet und es kam hauptsächlich zu einer marinen Sedimentation. Auf dem Gebiet des heutigen Thüringens enthalten die Sedimentgesteine vielfach Fossilien.

Das Unter-Mittel-und Oberordovizium wird in insgesamt 7 Stufen unterteilt. (IUGS)

Serie: Oberordovizium

Stufe: Hirnatium
Katium
Sandbium

Serie: Mittelordovizium

Stufe: Darriwilium
Dapingium

Serie: Unterordovizium

Stufe: Floium
Tremadocium

Wie im Kambrium beherrschen im Ordovizium der Großkontinent Gondwana und die kleineren Kontinente Laurentia, Baltica und Siberia die geografische Lage.

Zu Beginn des Ordoviziums war es in der Nähe des Äquartors wahrscheinlich sehr warm. Auch am damaligen Südpol sind keine Vereisungen nachweisbar. Erst am Ende des Ordoviziums kam es auf großen Teilen der Südhalbkugel zu großflächigen Vereisungen. Das könnte der Auslöser für das Massensterben im Oberordovizium gewesen sein.

Nachdem es am Ende des Kambriums zu einer Regression gekommen war setzte im Unterordovizium eine erneute Radiation ein. Die Graptolithen treten im Ordovizium erstmalig auf. Die im Kabrium bereits vorhandenen Armfüßer entwickeln eine Vielfalt von Gruppen. Die Kopffüßer (Cephalopoda) kommen mit Gehäuselängen von bis zu 10 m vor. Sie sind die gefürchtesten Räuber ihrer Zeit.

Seeigel, Seesterne, Seelilien und Schlangensterne treten erstmals auf. Nach dem Aussterben der Archaeocyathiden bilden Korallen, Bryozoen und Stromatoporen große Riffe.

Am Ende des Ordoviziums kam es zu einem Massensterben und über 100 maritime Familien starben aus. Die Ursache liegt wahrscheinlich in einer globalen Abkühlung und Meeresspiegelabsenkung.

Im Ordovizium gab es wahrscheinlich die Ersten primitiven Landpflanzen die sich im Silur und Devon weiter entwickelten.


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Mineralfundstellen in Thüringen


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