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2017-10-08

Porosität: Das Verhältnis des Volumens aller Hohlräume.... (L)






Porosität

Das Verhältnis des Volumens aller Hohlräume eines Bodens oder Gesteins zum äußeren Volumen wird als Porosität bezeichnet. Poren oder Kapillaren sind zumeist mit Luft oder Wasser gefüllt. Zum Teil können sie aber auch durch Mineralbildungen gefüllt sein.

Als Poren bezeichnet man im allgemeinen eine kleine Öffnung, eine Höhlung oder Vertiefung. Die Porendichte ist das Verhältnis der Anzahl von Poren zum Volumen.
Die Porosität bestimmt eine Reihe von Gesteinseigenschaften und ist daher von großer Bedeutung.

Die Hohlräume innerhalb eines Gefüges setzen das Gewicht in vielen Fällen bedeutend herab. Auch die Festigkeit eines Gesteins steht im Zusammenhang mit der Porosität.
Verwendet man ein Gestein als Baumaterial bestimmen luftgefüllte Poren die Wärme-und Schallisolation.

Gesteinskomplexe innerhalb der Erdkruste beeinflussen aufgrund ihrer Porosität die Weiterleitung von Flüssigkeiten und Gasen. Tiefliegende Sedimente können als Erdöl-und Erdgasträger fungieren.

Es wird zwischen Mikro-Meso-und Makroporen unterschieden.

Von Interesse ist auch ob die Poren getrennt oder miteinander verbunden sind. Für die Zirkulation von Gas und Flüssigkeit ist die offene oder geschlossene Porosität von Wichtigkeit.

Sie kann als Differenz zwischen Raumgewicht eines Gesteinsstücks und der Dichte des gemahlenen Gesteins ermittelt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit die Porosität eines Gesteins zu ermitteln indem man misst welche Menge Flüssigkeit ein Gesteinsstück aufsaugen kann.

Sedimente und Sedimentgesteine weisen eine Porosität von 10 bis 40% auf während Metamorphite und Magmatite bei einer Porosität von 1 oder 2% liegen.

Sedimente




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