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2017-11-12

Rippel, Rippelmarken, Strömungsrippel, Oszillationsrippel






Rippel, Rippelmarken

Sind parallel verlaufende Kämme und Furchen auf der Oberfläche klastischer Sedimente, insbesondere auf Sandsteinen.

Die Entstehung beruht auf Wellenbildung an der Grenzfläche zweier Medien. (Wasser und Sand, Luft und Sand) Eins der Medien muß dabei in Bewegung sein.
Man unterscheidet Strömungs-und Oszillationsrippel.

Strömungsrippel

Auf der Oberfläche des Sandbodens entsteht eine erste kleine Erhebung an der sich von der Strömung mitgerissene Sandkörner ablagern können. Um so größer das Hindernis um so mehr Sandkörner lagern sich an. (positive Rückkopplung). Als Ergebnis findet man asymmetrische Strömungsrippel mit flacher Luv- und steiler Leeseite.

Damit Rippel entstehen ist eine Mindestwasertiefe von etwa 3 facher Rippelhöhe nötig. Der Sandkorndurchmesser für die Entstehung von Rippel beträgt maximal 0,6-0,7 mm. Sind die Korndurchmesser größer entstehen Groß-und Riesenrippel. Rippel sind nicht an einen festen Ort gebunden sondern wandern in Richtung der Strömung.

Oszillationsrippel

Sie entstehen wenn die Strömung abwechselnd aus unterschiedlicher bzw. entgegengesetzter Richtung kommt. Das Ergebnis dieser "Hin und Her" Bewegung sind Rippelmarken mit symmetrischen Querschnitt. Entsprechend ihrer Größe unterscheidet man Rippel zwischen 3 bis 5 cm, Großrippel zwischen 6 cm und 1,5 m sowie Megarippel zwischen 1 m un 8m.



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