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2017-11-13

Tektonik, Faltung, Störung, Verwerfung






Tektonik

Die Tektonik betrachtet den strukturellen Aufbau der Erdkruste und ihrer Bewegungen. Man unterscheidet:

Plattentektonik

Die Plattentektonik beschreibt den globalen Aufbau der Erdkruste. Die Erdkruste, die aus zahlreichen Platten aufgebaut ist, die sich ständig verschieben und dabei kollidieren oder aneinander vorbei schieben verändern seit Jahrmillionen das Anlitz der Erde. Durch die Bewegung der Platten und ihrem kollidieren entstanden zahlreiche der großen Gebirge der Erde. Die Theorie der Bewegung der Kontinente schuf Alfred Wegener.

Biografie von A.Wegener

Der Kontinentaldrift

Allgemeine Tektonik

Alle Störungen die durch die Bewegungen der Kontinentalplatten verursacht werden bzw. die sich innerhalb der Platten ereignen (z.b.Erdbeben) werden von der allgemeinen Tektonik betrachtet. Man unterscheidet Dilutation (Dehnung) und Kompression (Einengung) Durch die Kompression werden Gesteinsschichten verbogen, überschoben, gefaltet, geklüftet usw.

Die Dehnung verursacht Horste und Grabenbrüche, Abschiebungen usw.

Gravitative Tektonik

Gravitative tektonische Prozesse werden durch die Schwerkraft hervorgerufen und finden zumeist in bestimmten Zonen in der Tiefe statt. Dabei kommt es zu Bewegungen entgegen der Erdkraft (Auftrieb)

Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit den Strukturen und Bewegungen der allgemeinen Tektonik.

Faltung

Kompressionskräfte verursachen das Zusammendrücken von Gesteinen oder ganzer Gebirge und unter großem Druck wird das Gestein plastisch verformt ohne zu brechen. Die auf das Gestein einwirkenden Kräfte, die sowohl horizontal als auch vertikal auftreten können verursachen die Faltung.

Faltungsprozesse können ganze Gebirge erfassen sind aber auch auf kleinsten Raum von wenigen cm vorhanden. Das Rheinische Schiefergebirge und die Alpen sind Gebirge die durch großräumige Faltungsprozesse entstanden sind.















Durch von 2 Seiten wirkende Kräfte entstehen bei der Faltung unterschiedliche Zonen. Das sind einerseits Aufwölbungen und andererseits Einsenkungen die sich gegenseitig abwechseln können. Die Aufwölbungen werden als Sattel oder Antiklinale bezeichnet während die Einsenkungen als Mulden oder Synklinale bezeichnet werden.
Wenn der seitliche Druck zunimmt und sich zeitlich ausdehnt kann eine Falte sich neigen und sich weiter seitwärts bewegen. Dieser Vorgang wird Vergenz genannt und anhand solcher Befunde kann auf Faltungsvorgänge vergangener Zeiten geschlossen werden.

Nimmt die Neigung der Falte weiter zu kann sie überkippen so das die Gesteinsschichten beider Seiten parallel verlaufen können.

Bruchtektonik-Störung, Verwerfung, Abschiebung

Durch Dehnung oder das Zusammenpressen von Gesteinsmassen kann es zu Brüchen an Schwachstellen kommen. Sind diese Bruchstellen nur wenige cm bis einige m groß spricht man von einer Kluft. Reicht die Bruchstelle über ein großes räumliches Gebiet bezeichnet man dies als Störung. Wenn Gesteinsmassen zusammengepresst werden kommt es oftmals zur Auf-oder Überschiebung.

Störung

Wird das Gestein gedehnt kann es brechen und ein Block sinkt an der Bruchlinie ab. (Abschiebung)

Spezielle Landschaftsformen entstehen dadurch wie Störungen verlaufen bzw. Kräfte wirken. So wird z.b. ein Horst herausgepresst wenn Krustenregionen sich annähern und an 2 Stellen brechen. Der zwischen den Brüchen liegende Gesteinsblock wird dann nach oben herausgehoben. Ein Graben entsteht wenn Gestein an 2 parallelen Störungen bricht und der dazwischen liegende Gesteinsblock nach unten absinkt.

Horst
Graben




Verwerfung

Ist eine Bruchstelle im Gestein an der 2 Krustenteile gegeneinander versetzt sind. Nur der Gesteinsbruch wird als Verwerfung bezeichnet währen die Störung auch eine plastische Veränderung des Gesteins beinhaltet.


Verwerfung
Verwerfung
















Verwerfungen können einige hundert km lang sein und entstehen in der Regel durch Erdbeben. Durch Verwerfungen entstehen häufig Klüfte und Spalten und vorhandene Gesteine können in tektonische Breccien zerrieben werden.

Verwerfungen werden in 3 Typen gegliedert.

Blattverschiebung
normale Verwerfung (Abschiebung)
inverse Verwerfung ( Auf-bzw. Überschiebung)

Nach der Schubrichtung

normale Verwerfung: entsteht durch seitliche Dehnung der Gesteinspakete
inverse Vewerfung: bei seitlicher Zusammenpressung
Blattverschiebung: bei seitlicher Ausgleichbeweung meist entlang von steil einfallenden Verwerfungsflächen.

In der Natur treten Verwerfungsarten zumeist in Mischformen auf.


Konkretion

Kontinentaldrift

Kontinentalverschiebung

Konvektionsströme

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