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2017-11-27

Wanderbühne: dienen reisenden Berufsschauspielern die kein festes Theater...................


Wanderbühnen dienen reisenden Berufsschauspielern die kein festes Theater haben. Vorläufer sind die "Chur-Sächsischen Komödianten unter J. Velten die bis 1684 kein festes Theater hatten dann aber fest am Dresdner Hof spielten. Von dieser Theatertruppe läßt sich der Weg bis zu den bedeutendsten deutschen Prinzipalen verfolgen. Die wichtigsten von ihnen sind u.a. : J. und C. Neuber, J.F.Schönemann, C.T. Doebelin und A.W. Iffland. 

Diesen Theatertruppe waren im 18. Jahrhundert aktiv daran beteiligt ein deutsches Nationaltheater zu gründen. Sie spielten zumeist an Hoftheatern und wurden dann entweder fest an ein feudales oder bürgerlich geführtes Theater gebunden bzw. die Prinzipale führten selber ein kommerzielles Unternehmen. 

Auch im 19. und 20. Jahrhundert waren neben den festen Theatern reisende Truppen unterwegs die auf eigenes Risiko arbeiteten. 

Der Aufführungen und Thematiken der Wanderbühnen gelten seit dem englischen Komödianten als trivial aber als sehr publikumswirksam. Vorteil dieser Theater ist ihre Publikumsnähe, das ständig wechselnde Repertoire und Unabhängigkeit. 

Literarisch wurde das Thema Wanderbühnen von J.W.v.Goethe in Wilhelm Meisters Lehrjahre behandelt.



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